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Betrug durch mehr Fake-Shops

28.08.2018

Wie in den vergangenen Tagen mehrfach berichtet wurde, ist die Zahl sogenannter Fake-Shops in Deutschland stark angestiegen. Dabei handelt es sich um betrügerische Verkaufsseiten im Internet, deren Betreiber, nach Zahlungseingang, nicht die bestellten oder gar keine Waren ausliefern. Recherchen des SWR und der Verbraucherzentrale Brandenburg haben ergeben, dass es mittlerweile weit mehr als eine Million solcher Shops gibt und dass allein in Deutschland bereits 4,4 Millionen Menschen schon einmal Opfer von Betrug durch gefälschte Internet-Shops geworden sind.

Fake-Shops erkennen wird immer schwieriger

Auf den ersten Blick sehen Fake-Shops genauso aus wie Webseiten von normalen Internethändlern. Es gibt sie für alle Branchen und Produkte. Auch Markenartikel samt Produktfotos und -beschreibungen sind unter dem breiten Angebot zu finden. Oft kopieren gefälschte Shops einfach Material von Webseiten originaler Online-Shops. Günstige Preise locken Kunden dann in die Falle. Das größte Problem aber ist, dass sich oftmals nicht mehr eindeutig erkennen lässt, ob es sich bei einem Fake-Shop um eine betrügerische Webseite handelt oder nicht.

Die Szene ist professioneller geworden. Anders als noch vor ein paar Jahren ist ein Fake-Shop mittlerweile kaum noch von seriösen Verkaufsseiten im Internet zu unterscheiden. Weder Rechtschreibfehler noch fehlendes Impressum oder ein schlechtes Design weisen Besucher darauf hin, dass sie sich auf einer unseriösen Webseite herumtreiben. Selbst die deutsche Domainendung „.de“ biete inzwischen keine Sicherheit mehr, da es relativ einfach ist, mit gefälschten Daten an solche Domains zu kommen.

Darüber hinaus wird Besuchern durch die Anzeige von Zertifikaten wie dem „Trusted Shops“-Siegel oder von bekannten Symbolen wie denen von „PayPal“, „VISA“ und „Maestro“ ein vertrauenswürdiges Image vorgegaukelt, dass die meisten Alltagsinternetnutzer nicht hinterfragen. Erst der Bezahlvorgang bietet die Chance, einen scheinbar regulären Online-Shop als Fake-Shop zu entlarven.

Aufgepasst beim Bezahlen

Trotz Werbung mit PayPal ist der Bezahlvorgang auf Fake-Shops meist nicht darüber durchführbar. Das liegt vor allem daran, dass PayPal, wie andere Online-Bezahldienste auch, seine Unternehmen prüft. Liefert ein Händler keine Waren, sind bald darauf keine Transaktionen mehr möglich. In der Regel funktioniert der Kauf bei Fake-Shops deshalb nur per Vorkasse oder ausschließlich per Kreditkarte.

Seriöse Online-Shops bieten ihren Kunden normalerweise verschiedene Bezahlmöglichkeiten an, die dann auch funktionieren. Sollte dies einmal aus technischen Gründen nicht der Fall sein, wird frühzeitig darauf hingewiesen oder es besteht die Option, mit dem Kundendienst Kontakt aufzunehmen. Der Hinweis aber, dass die Bezahlung über PayPal „aus Sicherheitsgründen“ nicht möglich sei und man deshalb per Vorkasse bezahlen solle, ist hingegen ungewöhnlich. Hier ist also höchste Vorsicht geboten.

Kaum Chancen auf Schadensersatz

Ist eine Überweisung erst einmal getätigt, ist es für die Opfer sehr schwierig, ihr Geld zurückzubekommen, geschweige denn die bestellte Ware doch noch zu erhalten. Wer schnell handelt, also innerhalb weniger Stunden nach dem Kauf seine Bank kontaktiert, hat zumindest noch eine Minimalchance, die Zahlung rückgängig zu machen.

Die Zeit ist hierbei ein wesentlicher Faktor, da das Geld in der Regel auf Konten landet, die mit gefälschten Identitäten bei unzureichend sicheren Online-Banken eröffnet wurden. Nachdem es in Kryptowährungen wie Bitcoin umgetauscht wurde, wird es zeitnah weiterverschickt. Dadurch lassen sich Zahlungsströme noch schwieriger verfolgen.

Auch für die Ermittler ist es nicht leicht, an die Betrüger heranzukommen. Meist existieren Fake-Shops nur für wenige Wochen. Haben sich die Beschwerden von mehreren Kunden erstmal angehäuft, wird die Webseite einfach deaktiviert und ein neuer Shop mit neuen gefälschten Kontaktdaten eröffnet. Besser also, man fällt gar nicht erst auf den Betrug herein.

Was heißt das für Betreiber echter Online-Shops?

Das ist natürlich schwacher Trost für alle, die bereits Opfer von Fake-Shops geworden sind. Dennoch ist es wichtig, die Bevölkerung über die Gefahrenlage aufzuklären, um weiteren Schaden abzuwenden. Darüber hinaus gibt es bereits verstärkte Forderungen, das Eröffnen von Online-Konten genauer zu überprüfen und Zugangsdaten nicht etwa per E-Mail zu verschicken.

Doch auch für Betreiber von echten Online-Shops (vor allem von kleineren und unbekannteren) hat die Ausbreitung unseriöser Konkurrenz Folgen. Schließlich führt das Preisdumping nicht nur unmittelbar zu weniger Absatz, sondern langfristig auch zu einem Vertrauensverlust bei der Kundschaft. Wenn Fake-Shops nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen sind, dann gerät irgendwann jeder Online-Shop unter Generalverdacht. Jede noch so kleine Unaufmerksamkeit, jeder Fehler auf der eigenen Webseite oder beim Bezahlvorgang wird dann bestraft.

Glücklicherweise bringt die Situation keine Änderungen an der grundlegenden Online-Strategie mit sich. Das Vertrauen der Kunden ist ohnehin das höchste Gut im E-Commerce und sollte auch ohne Fake-Shop-Konkurrenz geschützt werden. Einzig die Dringlichkeit, mit der Betreiber auf ordentliche Webseitengestaltung, umfangreiche Produktbeschreibungen und gewissenhaften Kundensupport achten sollten, wird durch Fake-Shops nochmals untermauert.

Überprüfen Sie also gründlicher denn je, ob Ihr Shop den Standards eines seriösen Internethändlers entspricht und werden Sie nicht fälschlicherweise für den Falschen gehalten.

Online-marketing-img

22.08.2018

Die Online-Kommunikationsagentur Aufgesang GmbH hat ihre jährliche E-Commerce-Studie für Deutschland veröffentlicht. Bereits zum achten Mal gewährt die Studie Einblicke in Online-Marketing-Trends und Web-Analyse-Praktiken der 196 größten deutschen Online-Shops. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der diesjährigen Studie haben wir Ihnen in diesem News-Beitrag zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

Über die Studie

Die jährlich veröffentlichte Studie betrachtet die Online-Marketing-Landschaft in Deutschland und untersucht verschiedene Aspekte, die deutsche Online-Shops im E-Commerce betreffen. Dazu zählen unter anderem Traffic-Verteilung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA, primär über Google Ads) und der Einsatz von sozialen Medien. Generell geht es darum, durch den Abgleich mit Daten aus früheren Studien Trends zu ermitteln, aus denen sich Zukunftsprognosen ableiten lassen.

Die Studie betrachtet 196 der größten, sprich umsatzstärksten, Online-Shops in Deutschland und erstreckt sich über verschiedene Branchen. Hierzu zählen Elektronik, Kosmetik, Spielwaren, Arzneimittel, Kleidung und Mode, Auto- und Motorradzubehör, Heimwerker, Möbel, Büroausstattung, Medien, Tiernahrung und Komplettsortiment. Zu den teilnehmenden Shops gehören etwa Branchengrößen wie notebooksbilliger.de (Elektronik), zalando.de (Kleidung und Mode), reifendirekt.de (Autozubehör), oder auch amazon.de als bekanntester Vertreter aus dem Bereich Komplettsortiment.

Was ist neu?

Laut den Autoren gab es bei der Erstellung der diesjährigen Studie einige Neuheiten. Zunächst kommen mit WhatsApp und Reddit zwei neue Soziale Medien hinzu, über die erkennbarer Traffic generiert wird. Des Weiteren wurde die Universal Search erstmals differenziert nach Kategorien, also Bildern, Videos, Maps und News, betrachtet.
Die wichtigste Erkenntnis 2018 ist dann auch, dass Universal-Search-Traffic immer stärker zunimmt und den Traffic über Google Ads (ehemals Google AdWords) in manchen Branchen bereits überholt hat. Eine Traffic-Zunahme ist bereits seit 2014 zu notieren gewesen, doch in diesem Jahr hat sich der Anteil im Vergleich zu 2017 in den meisten Branchen verdoppelt. Insgesamt liegt der Anteil des Universal-Search-Traffics bei 15,3 Prozent gegenüber 7,6 Prozent im Vorjahr.

Vor allem die Bildersuche mit rund 91,8 Prozent ist hierfür unverkennbar maßgebend. Auf Platz zwei liegt die Maps-Suche mit einem Anteil von rund 7,6 Prozent. Wichtig zu erwähnen ist allerdings auch, dass die Art der Suche branchenabhängig ist. So spielt die Suche über Maps logischerweise eine größere Rolle bei Heimwerkern (20,3 Prozent) als bei Medien (0 Prozent).

Weitere Erkenntnisse

Während Traffic, der über die universelle Suche generiert wird also deutlich an Bedeutung gewinnt, nimmt der Anteil von Google Ads an der totalen Traffic-Verteilung weiterhin beständig ab. Hier ist ein krasser Rückgang von 6,1 Prozent im Vorjahr, als noch ein zwischenzeitliches Hoch im Vergleich zu 2016 erkennbar war, auf nunmehr 3,5 Prozent in diesem Jahr zu verbuchen. Trotz schrumpfender Zahlen des Google-Ads-Traffics ist jedoch ein Anstieg von 44,6 Prozent in der bezahlten Sichtbarkeit (Paid Visibility) ermittelt worden.

Gleichzeitig zählen die organische Suche sowie die organische Sichtbarkeit (SEO Visibility) nach wie vor zu den wichtigsten Faktoren für Traffic bei allen untersuchten Online-Shops. Ungeachtet eines deutlichen Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr, was auf den Anstieg des Universal-Search-Traffics zurückzuführen ist, hält sich der Anteil mit 81,2 Prozent immer noch sehr stabil.

Soziale Medien insgesamt auf dem Vormarsch

Wie bereits erwähnt finden sich mit WhatsApp und Reddit zwei neue Quellen in der Studie von 2018, die mit verantwortlich dafür sind, dass soziale Medien insgesamt verstärkten Traffic zu Online-Shops generieren. Dieser sogenannte Social Traffic (Social Visits) ist im Vergleich zu anderen Traffic-Quellen wie dem direkten Traffic (40 Prozent) und der klassischen Suche (49,3 Prozent) zwar immer noch gering (1,4 Prozent), spiegelt aber einige interessante Trends wider.

So ist festzuhalten, dass Facebook mit nunmehr 99 Prozent (86,9 Prozent in 2017) die unbestrittene Nummer eins unter den Sozialen Kanälen in Sachen Sichtbarkeit und Traffic bleibt, aber dass der anteilige Social Traffic im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 9,9 Prozentpunkte auf 48,8 Prozent gefallen ist. Maßgeblich ursächlich hierfür ist die relative Zunahme des Traffics, der von anderen Kanälen wie YouTube (Anstieg um 11,5 Prozentpunkte auf 30,6 Prozent), Twitter, Pinterest, Reddit oder WhatsApp stammt. Auffällig ist überdies, dass Google+ keinerlei Bedeutung mehr für die Traffic-Generierung zu haben scheint.

Google Analytics meist genutztes Tool – DSGVO macht sich bemerkbar

Google Analytics bleibt das mit Abstand meist genutzte Analyse-Tool deutscher Online-Shops. Vor allem der Zuwachs um 15,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr ist beachtlich. Auf Platz zwei kommt der globale Marktführer SiteCatalyst von Omniture, der mit einem Rückgang von 1,4 Prozentpunkten unter die 10-Prozent-Marke fällt. Das deutsche Unternehmen Webtrekk verliert mit über 7 Prozentpunkten deutlich an Bedeutung.

Darüber hinaus konnte über die Studie ermittelt werden, dass immerhin 26 der 196 Shops während der DSGVO-Umstellung kein Web-Analyse-Tool verwendet haben, was die große Unsicherheit vieler E-Commerce-Unternehmer in Bezug auf die verschärften Datenschutzanforderungen eindrucksvoll verdeutlicht.

Fazit

Wie in den vergangenen Jahren auch, gibt die diesjährige Studie über „Online-Marketing bei deutschen Onlineshops 2018“ interessante Aufschlüsse über die Entwicklungen im E-Commerce in Deutschland. Im Hinblick auf die Zukunft lassen sich Trends ableiten, deren korrekte Einordnung von großer Bedeutung für erfolgreiches Online-Marketing sein können. In diesem Jahr zählt der enorme Anstieg des Universal-Search-Traffics zu den größten Überraschungen, was mit einem Rückgang des Google-Ads-Traffics einhergeht. Außerdem wird interessant zu beobachten sein, ob YouTube und WhatsApp auch zukünftig zu vermehrtem Traffic über soziale Medien beitragen werden.

Augmented Reality

17.08.2018

Eines der größten Hindernisse im digitalen Handel ist seit jeher das fehlende haptische Einkaufserlebnis. Zumindest theoretisch scheint dieses Hindernis durch Augmented Reality (AR) überwunden worden zu sein. Und doch kommt die Technologie im E-Commerce bislang nur selten zum Einsatz. Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen spielt AR, also die Überlagerung von Livebildern mit, meist visuellen, Objekten und Informationen, in der Regel noch keine Rolle. Für viele ist die Anschaffung und Einbindung der Technik schlicht zu teuer. Trotzdem lohnt es sich auch für sie, über die Vorteile von AR für den Handel von morgen Bescheid zu wissen.

Kundennutzen erkennen

Abgesehen von den Bereichen Wissenschaft und Produktionsplanung findet AR-Technologie bereits heute den größten Nutzen in der Mode- und Inneneinrichtungsbranche. Große Unternehmen wie Amazon, Zalando oder IKEA bieten ihren Kunden Lösungen an, über die sie die angebotenen Produkte, je nach Kategorie, online „anprobieren“ oder in den eigenen vier Wänden „platzieren“ können. Auch wenn die meisten Lösungen bislang noch nicht länderübergreifend angeboten werden oder die Entwicklung teilweise noch nicht abgeschlossen ist, für die Brachenriesen ist klar, wohin die Reise geht.

Trotzdem war es verfrüht zu behaupten, wie dies viele Beobachter zu Beginn des Jahres taten, dass 2018 den Durchbruch von AR im E-Commerce bringen würde. Auch wenn sich ein Trend abzeichnet, von Durchbruch kann sicherlich noch keine Rede sein. Kleinere Wettbewerber sollten sich dennoch heute schon auf die Zukunft vorbereiten und ihre Online-Präsenz dahingehend optimieren, dass die neue Technik problemlos integriert werden kann. AR sollte dabei nicht als nette, technische Spielerei abgetan, sondern als die bahnbrechende Innovation verstanden werden, die sie zweifelsohne ist.

Mit Augmented Reality zu Augmented Sales – digital wie analog

Fakt ist, dass sich Konsumenten bewusster für ein Produkt entscheiden, wenn sie dieses vor dem Kauf in dreidimensionaler Umgebung sehen, fühlen, hören, riechen oder schmecken können. Ein Beispiel liefert der Spielzeughersteller LEGO, der Kunden seit 2010 mit seiner LEGO Digital Box die Möglichkeit bietet, die Inhalte einer Packung in 3D dargestellt zu bekommen. So lässt sich vorab detailgetreu anzeigen, welche Bauoptionen sich durch die jeweilige Packung ergeben. Die Umsätze in den Stores, die mit der Box ausgestattet wurden, sollen durch die neue Technologie „deutlich gestiegen“ sein.

Interessant ist an dem Beispiel vor allem, dass AR eine neue Form des Marketings darstellt. Während Fotos und Videos zwar auch visuelle bzw. aurale Eindrücke vermitteln, ist die Immersion des Betrachters, also das Eintauchen in die Markenwelt, weitaus unmittelbarer, wenn einem diese in reeller 3D-Umgebung geboten wird. Technisch möglich wäre es schließlich auch, den Kunden die einzelnen eingescannten Bauteile virtuell zusammenfügen zu lassen.

Darüber hinaus vermag AR-Technologie den stationären und digitalen Handel effektiv zu verbinden. Die Grenze zwischen analogem und digitalem Einkaufen wird durch AR verwischt, ohne, dass dies auf Kosten des stationären Handels geht. Im Gegenteil, für beide Einkaufserlebnisse bietet die Technologie Vorteile, da sie die Schwachstellen beider Welten auszubessern vermag. Was auf der digitalen Seite einen Haptikersatz bedeutet, bietet auf der analogen Seite die Möglichkeit, für fehlende Kapazitäten zu kompensieren. So lassen sich beispielsweise weitere Artikel, für die kein Platz im Lager ist, durch AR-Technologie präsentieren und über eine integrierte Kaufoption direkt im Ladengeschäft bestellen. Der stationäre Handel wird so zum Ausstellungsraum für das gesamte Angebot eines Geschäfts, nicht nur für die Produkte, die vor Ort Platz finden.

Der synergetische Effekt von AR kann also dazu beitragen, den in vielen Bereichen abgehängten stationären Handel wieder auf die Beine zu bringen und ihn am technischen Fortschritt teilhaben zu lassen.

Technologisch ausbaufähig

Natürlich lassen sich mit AR und der dazugehörigen Technik bislang nur visuelle oder akustische Eindrücke simulieren, wenn auch immersiver als durch andere Medien. Zukünftig sollen aber auch Tast-, Geruchs- und Geschmackseindrücke technisch reproduzierbar sein. Spätestens wenn das möglich ist, wird AR zu einer gänzlich neuen Form der Realitätserfahrung herangewachsen sein, was auch mit einer Revolution in unserem Kaufverhalten einhergehen wird.

Ob man es nun Durchbruch nennt oder nicht, ein Wendepunkt ist es allemal. Auch für den E-Commerce-Sektor bietet Augmented Reality eine ganze Reihe an Vorzügen, die das Einkaufen im Internet zu einer noch eindringlicheren Erfahrung machen werden.

 

Bestandskunden

13.08.2018
Langfristige Kundenbindung ist eines der sichersten Mittel, um sich auf dem Online-Markt der Zukunft zu behaupten. Steigende Konkurrenz und die Internationalisierung des Online-Handels machen es vielen Händlern und Unternehmen zunehmend komplizierter, dem Druck standzuhalten. Wer im E-Commerce rechtzeitig die Weichen für langfristige Kundenbindung stellt, kann sich durch schwierige Zeiten retten und nachhaltiges Wachstum sichern.

Umsatzentwicklung im B2C-Sektor

Keine Frage, der E-Commerce-Sektor boomt. Allein in Deutschland ist seit der Jahrtausendwende ein durchschnittliches Gesamtwachstum von 23,5 Prozent zu verzeichnen. Seit 2010 schrumpfen die relativen Zunahmen jedoch kontinuierlich. Konnten im Jahr 2007 trotz Wirtschaftskrise noch rund 21,15 Prozent Wachstum verbucht werden, so hat sich dieser Wert zehn Jahre später um etwa die Hälfte auf 10,63 Prozent verringert. (Quelle: statista.com)

Für das Jahr 2018 rechnet das Statistik-Unternehmen Statista aber immer noch mit einem Gesamtumsatz von 53,6 Milliarden Euro (Zahlen, die das Unternehmen im April diesen Jahres veröffentlicht hat). Das würde einem geringeren aber nach wie vor beachtlichen Wachstum von 9,61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprechen, als 10,63 Prozent Wachstum verbucht werden konnten.

Es steckt also immer noch genug Potenzial im E-Commerce, nur dieses für sich zu gewinnen wird zunehmend schwieriger. Trotz steigender Umsätze rechnen Experten mit einer Sättigung in einzelnen Marktbereichen bis zum Jahr 2025. Vor allem die höhere Angebotsvielfalt und mehr Wettbewerber werden schließlich dazu führen, dass auch die absoluten Zahlen in manchen Branchen kleiner werden.

Lebensversicherung Kundenbindung

Der Konkurrenzdruck im E-Commerce ist ohnehin schon hoch und wird sich in den kommenden Jahren also noch verschärfen. Um unter solchen Bedingungen erfolgreich zu bleiben, gilt es, Stammkunden zu gewinnen, die eine Art Lebensversicherung darstellen, auf die sich Online-Händler auch in schwierigen Zeiten verlassen können.

Sich verstärkt um die langfristige Bindung von Kunden zu kümmern, hat viele Vorteile: Zum einen haben Bestandskunden meist einen größeren Einkaufswagen und geben durchschnittlich mehr Geld aus als Gelegenheitskäufer. Das liegt daran, dass erstere bereits positive Erfahrungen mit dem Shop ihrer Wahl gemacht haben und deshalb auch bereit sind, höhere Preise zu bezahlen, wenn sie dafür die gewohnte Qualität erhalten. Darüber hinaus ist die Neukundengewinnung in der Regel mit höheren Ausgaben verbunden als die Stammkundengewinnung.

Doch auch abgesehen von der Kostenfrage lohnt es sich, in Stammkunden zu investieren, da diese Ihnen ein erhöhtes Maß an Selbstständigkeit geben: Wer von einem Shop oder einer Dienstleistung überzeugt ist, erzählt Freunden und Bekannten davon. Auch die Weiterempfehlung über soziale Medien spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn es darum geht, kostenlose Werbung für seine Angebote zu erhalten. Letztlich müssen Sie auch weniger Zeit und Mühe in die Suchmaschinenoptimierung stecken, da Wiederholungskäufer ohnehin wissen, wo sie Ihren Shop finden und welche Produkte Sie bei Ihnen bekommen.

Tipps für die Stammkundengewinnung

Natürlich ist das alles leichter gesagt, als getan. Gerade im flüchtigen Internetzeitalter sind Beständigkeit und Ausdauer seltene Qualitäten geworden. Vor allem sollten Sie deshalb einen langen Atem haben und den Kopf nicht in den Sand stecken, bevor Sie überhaupt angefangen haben, sich eine Strategie zu überlegen.

Viele Wege führen nach Rom, doch mit den folgenden Schritten können Sie sicher sein, dass Sie Ihr Ziel stets im Auge behalten. Zunächst einmal braucht es Vertrauen und Sicherheit. Diese bauen Sie durch Geschenke und Rabatte auf, um letztlich Sympathie und Treue von Ihren Kunden zu erhalten. Doch der Reihe nach.

Vertrauen + Sicherheit = Zufriedenheit

Vertrauen und Sicherheit sind die beiden wichtigsten Faktoren, um Kunden langfristig ein Gefühl der Zufriedenheit zu geben. Natürlich kann man argumentieren, dass die Qualität der Produkte hierfür ausschlaggebender ist, doch selbst wenn Sie das beste Produkt im Sortiment haben, heißt das noch lange nicht, dass Kunden bereit sind, dieses bei Ihnen dauerhaft zu erwerben. Durch Garantien, etwa was die Lieferzeit, Kosten und das Rückgaberecht anbelangt, zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie Ihre Versprechen einhalten. Je reibungsloser die Bestell-, Bezahl- und Liefervorgänge ablaufen, desto größer wird das Vertrauen in Sie.

Durch Shop-Zertifizierungen, veröffentlichtes Kundenfeedback und ein gutes Retouren- bzw. Beschwerdemanagement geben Sie Ihren Kunden überdies ein Gefühl, bei Ihnen auf der sicheren Seite zu sein. Generell ist es ratsam, weitreichende Produktinformationen auf Ihrer Webseite oder Ihrem Onlineshop leicht zugänglich zu machen. So zeigen Sie, dass Sie sich mit Ihrem Angebot auseinandersetzen und Ihren Kunden, die Möglichkeit geben, sich umfassend zu informieren.

Wer Gutes tut, wird dafür belohnt. Klingt einfach und das ist es auch. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie sich für die Umwelt, faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit einsetzen. Kurzum: übernehmen Sie soziale Verantwortung. Auch das erhöht das Vertrauen in Sie als Verkäufer, da Sie demonstrieren, dass es Ihnen nicht ausschließlich um die eigene Gewinnmaximierung geht.

Geschenke + Rabatte = Freude

Haben Sie Besucher einmal zu Kunden gemacht, gilt es, diese zum erneuten Kaufen bei Ihnen zu motivieren. Hierbei gilt: Je unaufdringlicher Ihr After-Sales-Management, desto besser. Bombardieren Sie Ihre Kunden nicht mit sinnlosen Angeboten, die sie sowieso nicht interessieren. Stattdessen sollten Sie ein gutes CRM betreiben, um bestens über die Wünsche und Interessen Ihrer Kunden Bescheid zu wissen. Durch kundenspezifische Angebote, die in Form von Geschenken und Rabatten beworben werden, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden gerne ein weiteres Mal bei Ihnen einkaufen.

Darüber hinaus können Sie Ihre Kunden offensiv dazu ermuntern, zu Stammkunden zu werden. Locken Sie mit Vergünstigungen und Exklusivangeboten, die normalen Kunden verwehrt bleiben. VIP-Kunden können Sie beispielsweise Bonusprogramme oder andere Prämien anbieten. Auch das Empfehlungsmarketing, also wenn Kunden andere Kunden werben, ist ein gutes Mittel, um das Gefühl der Verbundenheit zwischen Ihnen und Ihren Kunden zu stärken.

Sympathie + Treue = Bestandskunde

Der Kunde ist König. Dieser Spruch ist zwar alt, gilt aber für den analogen wie für den digitalen Handel gleichermaßen. Auch als Betreiber eines Online-Shops sollten Sie sich daran orientieren. Nur wer sich ab dem ersten Besuch rundum wohl bei Ihnen fühlt, kann langfristig zum Bestandskunden heranwachsen. Hierzu zählt neben all den obigen Punkten natürlich auch die Erscheinung Ihrer Online-Präsenz. Ein ansprechendes Design ist ebenso Pflicht, wie die Einhaltung der neusten Usability-Standards, insbesondere für mobile Endgeräte. Das sind allerdings Kriterien, die bereits bei der Neukundengewinnung eine Rolle spielen.

Auf lange Sicht sollten Sie darauf achten, eine gute Balance zwischen Erneuerung und Bewahrung einzelner Elemente Ihres Online-Auftritts zu halten. Der Wiedererkennungswert ist ein entscheidender Faktor bei der Kundenbindung. Schließlich müssen Sie Ihren Kunden die Möglichkeit geben, sich mit Ihrem Shop oder Unternehmen zu identifizieren.

In dieser Hinsicht sollten Sie auch darauf achten, Sympathie, die Sie möglicherweise nach dem ersten erfolgreichen Verkauf aufgebaut haben, nicht wieder zu verspielen. Wenn Sie die vorherigen Punkte beachten und von Beginn an eine gute Kundenbetreuung leisten, sind Sie auf der sicheren Seite.

Natürlich ist Sympathie nicht alles. Letztlich entscheidet immer auch die Verfügbarkeit und Bequemlichkeit darüber, ob Einkäufe im Internet bei Ihnen oder bei der Konkurrenz gemacht werden. Wer es aber schafft, neben Sympathie auch ein Gefühl der Treue unter seinen Kunden aufzubauen, hat das große Los gewonnen und muss sich nicht auf Preisdumping einlassen.

Unterschied digitaler und stationärer Handel

Letztlich unterscheidet den Online-Handel nicht viel vom stationären Handel, wenn es um das Verhältnis zwischen Verkäufer und Käufer geht. Neben der Selbstverständlichkeit, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmen muss, gelten auch im E-Commerce Vertrauen, Sympathie und Treue als die Hauptfaktoren bei der Bestandskundengewinnung. Serviceorientiertheit und Sicherheits- und Qualitätsgarantien sind hierfür online genauso dienlich wie offline. Gerade auf lange Sicht müssen in beiden Bereichen also dieselben Regeln eingehalten werden.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch erhebliche Unterschiede, die vor allem den organisatorischen Bereich betreffen. Online-Händler müssen auf die Aktualität Ihres Online-Daseins achten, um potentiellen Kunden nicht das Gefühl zu geben, in die Vergangenheit zu reisen, wenn Sie sich in Ihrem Shop umschauen. Fehlende Bezahlmöglichkeiten, schlechte oder gar keine Fotos der angebotenen Artikel, unzureichende Artikelinformationen oder einfach nur ein verstaubtes Design, das überdies nicht responsive ist, können Ihnen das Geschäft im Internet schneller vermiesen, als in der analogen Welt. Schließlich ist der nächste Shop nur ein paar Klicks entfernt.

Fazit

Der E-Commerce-Sektor befindet sich im stetigen Wandel. Nach rasantem Aufstieg in den Nullerjahren sind die Wachstumszahlen über die letzten zehn Jahre kontinuierlich geschrumpft. Auch wenn von Flaute noch lange keine Rede sein kann und der digitale Handel unser Einkaufsverhalten für immer verändert hat, gilt es, vorausschauend zu planen. In die langfristige Kundenbindung zu investieren zahlt sich aus, da es Ihnen ein Sicherheitspolster aufbaut, auf dem Sie sich in schwierigen Zeiten abstützen können.

Auf srtgmbh.com informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Trends und Ereignisse in der Welt des E-Commerce und beraten Sie gerne zu Ihren individuellen Fragen. Darüber hinaus können Sie als Kunde von SRT sicher sein, dass wir Ihren Online-Shop nach den neusten Sicherheits- und Qualitätsstandards einrichten. Wenn Sie auch von den Leistungen der SRT GmbH profitieren möchten, sprechen Sie uns einfach unverbindlich an, indem Sie uns Ihr Anliegen über das Kontaktformular mitteilen.

Mit Videos spricht man Menschen oft schneller an als mit reinen Textbeiträgen. Egal ob auf YouTube oder Instagram, privat oder kommerziell – aus dem Alltag vieler Internetnutzer sind sie nicht mehr wegzudenken. Vor allem jüngere Generationen sehen in ihnen eine natürliche Form der Mediennutzung und Informationsbeschaffung. Kein Wunder – schließlich sind sie mit dem Format des kurzen und visuell ansprechenden Videos aufgewachsen. Das Potenzial, das Videos fürs Online-Marketing haben, ist deshalb nicht zu unterschätzen. Gerade im E-Commerce können Videobeiträge eine enorm positive Wirkung auf die Besucher einer Webseite haben, die letztlich auch das Kaufverhalten beeinflusst kann.

Kundengewinnung

Man könnte behaupten, dass Menschen, die online einkaufen, vor allem zwei Dinge erwarten: günstige Preise und eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Produkten. Das alleine garantiert aber noch lange nicht, dass Käufer angelockt, geschweige denn zu Stammkunden werden. Gerade letzteres ist aber ein nicht hoch genug einzuschätzendes Gut im E-Commerce.

Wie im analogen Einzelhandel kommt es im digitalen darauf an, Kunden in eine gewisse Stimmung zu versetzen, die letztlich darüber entscheidet, ob das Einkaufserlebnis in guter Erinnerung bleibt. Stimmung und Atmosphäre lassen sich auch auf dem Bildschirm produzieren – es benötigt nur eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschäftsphilosophie und ein Medium, durch das sie projiziert werden kann.

Videos bieten hierfür das ideale Format aus verschiedenen Gründen:

  • Zum einen erfüllen sie mehrere Funktionen gleichzeitig. Ein maximal zwei-minütiges Video reicht aus, um das Unternehmen oder den Online-Shop vorzustellen, das Produktsortiment anzupreisen, Mitarbeiter und Kunden zu Wort kommen zu lassen, den Kaufprozess zu erklären und vieles mehr. Die reine Informationsfunktion wird so durch die im Internet sehr beliebte Tutorialfunktion ergänzt.
  • Zum anderen sind Videos vielseitig einsetzbar. Sie können direkt auf der Hauptseite platziert werden oder aber auch an ausgewählten Stellen zum Einsatz kommen, etwa als Zusatzinformationen für einzelne Artikel. Darüber hinaus lassen sie sich auch mit diversen Social-Media-Kanälen verknüpfen. Ist Ihr Video überzeugend, vergrößert der virale Effekt die Reichweite Ihrer Internetpräsenz ungemein.
  • Videos geben ihrem Unternehmen ein Gesicht. Mehr noch als Fotos helfen sie dabei, Ihren Auftritt im anonymen Internet persönlicher erscheinen lassen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie gänzlich auf Fotos verzichten sollten. Im Gegensatz zu Fotos lassen sich Videos allerdings besser dazu benutzen, dem Besucher einen umfassenderen Eindruck von Ihnen und Ihrem Geschäft zu vermitteln.

SEO-relevant

Durch die Integration von Videos in die Content-Strategie lässt sich auch das Suchmaschinenranking der eigenen Webseite verbessern. Google etwa misst reinen Textbeiträgen weniger Relevanz zu als Bewegtbildern.

Wenn Sie beispielsweise Produktvideos direkt mit dem angebotenen Artikel auf Ihrer Webseite verknüpfen, steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, dass potentiellen Kunden Ihr Shop schneller ins Auge fällt, wenn diese nach bestimmten Produkten im Internet suchen. Durch das Thumbnail des Videos im sogenannten Rich Snippet (eine umfassende Vorschau der Inhalte von Webseiten, die in den Suchergebnisseiten gelistet werden) bekommen Besucher bereits vorab ein gutes Bild davon, ob der gelistete Eintrag zu ihrer Suche passt.

Umsatzsteigernd

Insgesamt tragen Videos dazu bei, Ihre Konversionsrate zu steigern. Wenn ein ansprechendes Video dazu führt, das Interessenten zu Kunden oder Käufern werden, dann hat sich ihr Einsatz gelohnt. Letztlich sind Videos auch eine gute Option, um Einmalkäufer zu Mehrfachkäufern zu machen. Durch Verlinkungen zu anderen Videos, in denen andere Artikel beworben werden, erhöhen Sie Ihr Cross-Selling-Potential und steigern Ihren Umsatz. Wenn das erste Video gut ankam, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Besucher sich auch weitere Videos angucken, selbst wenn das dort angebotene Produkt gar nicht der ursprünglichen Suche entspricht.

Marketingstrategie

Auch wenn Sie mit der Steigerung Ihrer Konversionsrate ein klares Ziel vor Augen haben, sollten Videos nicht bloß als Mittel zum Zweck verstanden werden. Vielmehr sollten Sie auf einen harmonischen Seitenaufbau achten, bei dem Videos als i-Tüpfelchen fungieren. Auch hier gilt wie so oft: weniger ist mehr.

Überlegen Sie sich daher gut, wo und wie ein Video Besuchern Ihrer Webseite helfen kann. Es ist ratsam, klein anzufangen und zu kontrollieren, wie effektiv sich ein Videoeinsatz auf die Besucherzahlen auswirkt. Haben Sie die richtige Strategie entdeckt, gilt es, Kontinuität aufzubauen. Monatliche Produkthighlights oder Sonderaktionen eignen sich beispielsweise gut, um regelmäßig im Videoformat präsentiert zu werden.

Videos sind Teil Ihrer Marketingstrategie und sollten deshalb in enger Abstimmung zu anderen Elementen erstellt werden. Auch ein gutes Video hilft nicht, über ein wenig ansprechendes Webdesign hinwegzutäuschen. Im Gegenteil, im Zweifelsfall verstärken sie die Diskrepanz, die einen unharmonischen Eindruck entstehen lässt.

Fazit

Videos können Ihrem Unternehmen oder Online-Shop den entscheidenden Vorteil auf dem hart umkämpften E-Commerce-Markt verschaffen. Dabei erfüllen sie mehrere Funktionen, durch die Kunden einen positiven Eindruck von Ihrer Webseite und Ihrem Geschäft erhalten. Neben erhöhten Klickzahlen steigern sie den Informationsgehalt Ihrer Webseite und wecken das Vertrauen Ihrer Kunden.

Wichtig ist, dass sie Videos gezielt einsetzen (für Produktbewertungen etwa) und nahtlos in das Gesamtdesign Ihrer Webpräsenz einfügen. Dabei hilft es, Videos als Teil einer ganzheitlichen Marketingstrategie zu verstehen und einzusetzen.

Wenn Sie mehr über effektives Marketing im E-Commerce erfahren möchten, finden Sie in diesem Beitrag von SRT GmbH weitere Informationen.

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Seit einiger Zeit gehören DDoS-Attacken zu den bekanntesten kriminellen Aktivitäten in der Cyberwelt. Die erhöhte Aufmerksamkeit ist vor allem damit zu begründen, dass DDoS-Attacken eine enorme Bandbreite an Internetnutzern betreffen und diese zu unwissenden Mittätern machen. So wird großer Schaden angerichtet, der sich auf viele Ziele verteilt. In diesem Beitrag soll der Fokus auf den E-Commerce gerichtet werden, da vor allem Online-Shopsysteme ein häufig anvisiertes Opfer von Cyberkriminellen sind.

DDoS-Attacken: Was Sie wissen müssen und wie Sie Ihr E-Commerce schützen

Auf Grundlage der folgenden Informationen können Sie sich einen Überblick über die Bedrohung machen und Tipps einholen, wie Sie Ihr E-Commerce-Unternehmen im Ernstfall schützen können. Klar ist, dass jedes Unternehmen, egal wie groß, ein potentielles Ziel darstellt. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann ein Angriff erfolgt. Bei der SRT GmbH ist man sich der Bedrohungslage bewusst und für alle Eventualitäten gewappnet. Diesen Schutz bieten wir natürlich auch unseren Kunden an, die beim Thema Cyberkriminalität einen verlässlichen Partner in uns haben.

Was ist DDoS?

Zu allererst ist es wichtig, zu verstehen, was eine DDoS-Attacke überhaupt ist und welche Auswirkungen sie hat. DDoS steht für „Distributed Denial of Service“ (zu Deutsch: „verbreitete Verweigerung des Dienstes“) und bezeichnet die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes im Internet – klassischerweise die Nichtabrufbarkeit einer Webseite. Hierfür werden der Webserver und das Netzwerk, welche die Seite und andere Dienste hosten mit einer Flut an Anfragen überschwemmt, die letztlich dazu führen, dass der Host mit dem erhöhten Datentraffic überlastet ist und lahmgelegt wird. Eine Webseite ist dann nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr abrufbar. Für E-Commerce-Unternehmen kann das erhebliche, unmittelbare wirtschaftliche Schäden mit sich bringen und letztlich auch langfristig dazu führen, dass Kunden aufgrund des Reputationsverlustes abwandern.

Oft werden für solche Attacken mehrere internetfähige Geräte missbraucht, dessen IP-Adressen in einem sogenannten „Bot-Netz“ gebündelt werden und ferngesteuert die eigentlichen Ziele der Attacke mit ihren Anfragen angreifen. Die Kaperung der IP-Adressen geschieht dabei in der Regel durch Trojaner und andere Schadsoftware, die sich auf den infizierten Rechnern einnistet, ohne dass die Nutzer das mitbekommen. Rechtlich handelt es sich bei dieser Praxis also um eine Straftat der Datenveränderung und Computersabotage, für die bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafen drohen.

Ist eine Seite erstmal lahmgelegt, verlangen die Angreifer meist enorme Summen von den Opfern, um die Angriffe einzustellen. Anders ausgedrückt stellen DDoS-Attacken also Erpressungshandlungen im Internet dar, im Zuge derer, wie in der analogen Welt, nicht selten ein hohes „Lösegeld“ von den Kriminellen verlangt wird.

Doch dazu muss es nicht kommen. Auch wenn sich die Bedrohungslage ständig ändert und die Angreifer immer neue Methoden für ihre kriminellen Machenschaften entwickeln, lässt sich relativ leicht vor DDoS-Attacken schützen. Wichtig ist, dass die Bedrohung überhaupt als solche ernst genommen wird und im nächsten Schritt die nötigen Maßnahmen getroffen werden, um einen Angriff im Idealfall ohne Schaden abwehren zu können.

Gegenmaßnahmen – die richtige Reaktion

Zunächst die schlechtere Ausgangslage: Ist ein Angriff erstmal erfolgt, gilt es, Schadensbegrenzung zu betreiben und die Schwachstelle im System ausfindig zu machen. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass vor allem dynamische Webseiten wie Online-Shops ein erhöhtes Angriffsziel bilden, da diese im Gegensatz zu statischen Seiten auf eine Datenbank zugreifen, die sicherheitstechnisch eine zusätzliche Angriffsfläche im System bietet. Es ist deshalb ratsam, auf eine statische Seitenauslieferung im Ernstfall zurückgreifen zu können.

Unabhängig davon muss im Falle eines erfolgten Angriffs geklärt werden, von wo dieser stammt. Mittels einer Analyse des Netzwerkverkehrs kann überprüft werden, welche IP-Adressen oder -Netze genutzt werden und welchem Land oder welcher Region diese zugewiesen werden können.

Im zweiten Schritt sollte dann der Blick auf das eigene System gerichtet werden. Werden lediglich einzelne, bestimmte IP-Adressen des Webservers attackiert, lassen sich diese vorübergehend deaktivieren. Diese Maßnahme wird als „Sinkholing“ bezeichnet. Werden hingegen mehrere IP-Adressen gleichzeitig attackiert, hilft nur noch, den Webserver „abzuschalten“, ihn also für die Dauer der Reparaturarbeiten komplett vom Netz zu nehmen.

Ein anderer, größer angelegter Ansatz ist, IP-Adressen flächendeckend zu sperren. Bei dieser „Blackholing“-Methode werden mittels GEO-Datenbanken Angriffe lokalisiert und dann die entsprechenden länderbasierten IP-Adressbereiche komplett gesperrt. Logischerweise ist diese Maßnahme gerade für Onlineshop-Betreiber nicht sonderlich erstrebenswert, da sie dazu führt, dass Kundenströme aus den betroffenen Ländern zumindest für eine gewisse Zeit unterbunden werden. Das wiederum kann mitunter erhebliche wirtschaftliche Verluste mit sich bringen.

Präventivmaßnahmen – die richtige Strategie

Um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, dem eigenen Geschäft mehr Schaden zuzufügen, als durch den Angriff ohnehin schon erhalten, sollten rechtzeitig effektive Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Zwar ist hundertprozentige Sicherheit, gerade in der rasant anwachsenden Cyberkriminalität, nicht zu erreichen, doch mit der richtigen Strategie lässt sich die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer DDoS-Attacke zu werden drastisch verringern.

Die unmittelbarste Schutzfunktion fällt dabei der Firewall zu, die über bestimmte Konfigurationshandgriffe für DDoS-Attacken fit gemacht werden kann. Hierunter fallen auch die bereits genannten Sink- und Blackholing-Methoden. Da Anfragen an das Shopsystem immer erst eine Firewall passieren müssen, bevor sie an den Server weitergeleitet werden, bietet sich hier eine effektive Möglichkeit, Angriffe abzuwehren, bevor sie das System erreichen.

Des Weiteren bietet es sich an, parallele Webserver bereitzustellen, die im Notfall einen Teil der Last des überhöhten Traffics übernehmen und so einen Totalausfall verhindern können. Was in der Fachsprache als „Sizing“ bezeichnet wird, beschreibt im Wesentlichen die Erweiterung der Kapazitäten des Webservers und umschließt auch das bereits erwähnte Ausweichen auf statische Seitenauslieferung über einen Proxy-Server sowie die optimale Erweiterung der Traffic-Anbindung.

Neben diesen direkten Maßnahmen sollte man sich jedoch vor allem mit seinem Internet Service Provider (ISP) absprechen, um zu klären, welche Schritte im Ernstfall zu unternehmen sind und welche Befugnisse erteilt werden. Dabei sollte beachtet werden, dass die Kosten für Dienstleistungen bei Notfallsituationen meist nicht im Servicevertrag aufgeführt sind und in der Regel unabhängig von den vereinbarten Vertragskonditionen berechnet werden.

Auf der Anwenderebene gibt es außerdem eine Vielzahl an Analyse- und Monitoring-Tools, die den eigenen Datenverkehr überwachen und bei auffälligen Anzeichen Alarm auslösen können. Für maximale Effektivität muss bei der Nutzung solcher Anwendungen natürlich eine kontinuierliche und verlässliche Wartung gewährleistet sein, für die bestimmte Mitarbeiter verantwortlich sein sollten. Eine solche Monitoring-Strategie ist vergleichbar mit Feueralarmübungen, die sorgfältig geplant und in regelmäßigen Abständen trainiert werden müssen. Natürlich „probt“ man keine DDoS-Attacke, aber eine kontinuierliche Überprüfung der Sicherheitsstandards und eine disziplinierte Instandhaltung der eigenen Systeme sorgen dafür, dass im Ernstfall routiniert und schnell gehandelt werden kann.

Fazit

Mit der anhaltend rapiden Entwicklung des Internets, steigt auch die Gefahr durch Internetkriminalität. Vor allem mit dem Einzug des sogenannten „Internet of Things“ (IoT) haben sich neue Quellen des Missbrauchs für kriminelle Zwecke aufgetan. Heutzutage kann selbst ein Kühlschrank zum unfreiwilligen Helfer einer großangelegten DDoS-Attacke genutzt werden.

Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, die eigenen Aktivitäten im Internet bestmöglich zu schützen. Unternehmen und Anwender, die im E-Commerce arbeiten, sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, das eigene Geschäft und auch die Sicherheit der Kunden gegen Angriffe jeglicher Art resistent zu machen. DDoS-Attacken erfolgen schnell und können großen Schaden anrichten, der im schlimmsten Fall Jahre benötigt, um beseitigt zu werden. Ist das Online-Geschäft erstmal am Boden, braucht es viel Zeit und Geld, um sich am Markt erneut zu etablieren.

Damit Sie sich sorgenfrei um Ihr Geschäft kümmern können, garantiert SRT seinen Kunden nicht nur optimalen Schutz vor Angriffen, sondern auch eine kompetente Beratung und Hilfestellung. Zögern Sie nicht, uns hierauf anzusprechen und vertrauen Sie auf uns als einen erfahrenen Dienstleister im E-Commerce.

Viele unserer Kunden betreiben eigene Onlineshops und sind mit dem Thema sicherlich vertraut: Onlineshop-Branding. Was zunächst inkompatibel klingt („Wer denkt bei einem Onlineshop schon an eine eigenständige Marke?“), zählt zu den wichtigsten Strategien, mit denen Kunden langfristig an den eigenen Shop gebunden werden können.

Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten, dann werfen Sie einen Blick in das Whitepaper von Johannes Altmann, das als Grundlage für den vorliegenden Beitrag dient.

Shop Usability Branding

Klar ist, dass viele große Onlineverkaufsportale und Shops wie Amazon, Zalando oder notebooksbilliger.de längst zu wiedererkennbaren Marken herangewachsen sind. Dabei ist zweitrangig, welche Produkte man mit diesen Shops in Verbindung bringt. Das Sortiment wächst ohnehin ständig. Was diese Shops viel interessanter macht, ist ihre konsequente Selbstvermarktung, hinter der eine wohlgeplante Strategie steckt.

In seinem umfangreichen Ratgeber zu „Shop Usability Branding“ erklärt Johannes Altmann, worauf es bei der Vermarktung von Onlineshops ankommt. Dabei stellt er schon in der Formulierung klar, dass die Nutzbarkeit für den Kunden an vorderster Stelle steht. Shopbranding ist keineswegs nur etwas für „die Großen“ ist, die hierfür ganze Abteilungen beschäftigen können. Auch mit knappen Ressourcen lohnt es sich, sich gründlich mit den Kernelementen der Selbstvermarktung auseinanderzusetzen. Denn: Die intensive Beschäftigung mit sich selbst zwingt zur konkreten Formulierung der eigenen Ansprüche, Ziele und Erwartungen – und sollte ohnehin zu den Pflichtaufgaben jedes Betreibers eines Onlineshops sein.

Wer bin ich? Die Identitätssuche

Ratgeber kennzeichnen sich durch die Subjektivierung derer, für die sie geschrieben wurden. So lassen sich einfache Fragen formulieren, deren persönliche Beantwortung automatisch den Blick auf das eigene Projekt richtet. Die erste dieser Fragen lautet „Wer bin ich?“.

Onlineshops gibt es wie Sand am Meer. Natürlich orientiert man sich an der Konkurrenz und kopiert hier und da Ideen, die einem selber gefallen. Prinzipiell ist daran nichts auszusetzen. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass die eigenen Ideen oft die besseren sind. Einfach aus dem Grund, weil sie besser widerspiegeln, was die eigene Geschäftsidee im Kern ausmacht. Für die Orientierung und Anregung ist Umschauen bei der Konkurrenz legitim. Wenn es aber darum geht, den eigenen Shop auf- oder umzubauen, sollten Sie immer auf Ihre eigene Kreativität setzen.

Stellen Sie sich also ganz konkret die Frage und beantworten Sie diese so ehrlich und einfach wie möglich. Sie verkaufen Autoreifen? Dann sind Sie Autoreifenverkäufer. Behalten Sie Ihr Kerngeschäft im Auge und machen Sie es zur Basis Ihrer Branding-Strategie. Das soll nicht heißen, dass Ihr Geschäft lediglich Autoreifen verkauft, sondern dass Autoreifen der Grund sind, weshalb Sie überhaupt erst ein Geschäft führen.

Die Rückbesinnung auf die eigene Herkunft oder Geschichte ist somit ein zentraler Bestandteil der erfolgreichen Selbstvermarktung, da sie nicht nur den eigenen Glauben in den Shop festigt, sondern auch das Vertrauen der Kunden in Ihr Geschäft erhöht. Nur wer selbst überzeugt von seinem Produkt und der Sinnhaftigkeit seines Geschäfts ist, wird diese Überzeugung auf die Kunden übertragen können. Altmann nennt das „die Story leben“.

Was will ich? Der Ausblick

Die Beschäftigung mit der eigenen Identität führt unweigerlich auch dazu, sich mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen. Stellen Sie sich vor, was Sie erreichen möchten und überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Vorstellung realistisch umsetzen können (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Wenn das oberste Ziel ist, den eigenen Shop in eine wiedererkennbare Marke auszubauen, dann sollten Sie zunächst einmal dafür sorgen, dass Sie dem Erreichen dieses Ziels mit der passenden Grundeinstellung begegnen.

Legen Sie eine gewisse Leidenschaft an den Tag. Beweisen Sie sich selbst, dass Sie es ernst meinen und zeigen Sie Ihren Kunden, dass die Arbeit Ihnen Spaß bereitet. Es geht darum, langfristig als der „good guy“ dazustehen. Ihre Versprechen in Sachen Service und Qualität sollten nicht erzwungen wirken, sondern authentisch sein.

Sie können und sollten verschiedene Etappenziele formulieren. Letztlich geht es aber immer darum, das Vertrauen der Kunden in Ihren Shop zu zementieren. Mit Authentizität, Kontinuität und der nötigen Leidenschaft sorgen Sie dafür, dieses Ziel zu erreichen.

Was kann ich? Das Selbstvertrauen

Ziele kann man natürlich zu hoch stecken – versprechen Sie also nicht mehr, als Sie halten können. Wenn Sie erstklassigen Service anbieten, dann sollten Sie alles daran setzen, dieses Versprechen auch einzuhalten. Nur beständig eingehaltene Versprechen (Preis- und Lieferzeitgarantien oder ein hohes Maß an Produktqualität) schaffen Vertrauen.

Auch hier gilt: Verlassen Sie sich auf Ihre eigene Kompetenz und kopieren Sie nicht blind, was Ihre Mitstreiter vorgeben zu tun. Seien Sie ehrlich zu sich selbst, dann können Sie Ihren Kunden auch Ehrlichkeit anbieten. Wenn Sie mit der nötigen Beharrlichkeit ans Werk gehen, werden Sie Ihre Ziele erreichen, was Ihnen wiederum das Selbstvertrauen verschafft, neue Ziele und Versprechen zu formulieren.

Natürlich ist es schwierig, sich in der Masse an Konkurrenz zu behaupten und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Behalten Sie einen kühlen Kopf und arbeiten Sie jeden Schritt sorgfältig zu Ende. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wie ein liebevolles Design oder detaillierte Produktbeschreibungen, die Kunden positiv in Erinnerung bleiben. Emotion ist hier das Stichwort. Laut Altmann wird so „aus dem einfachen Nutzungserlebnis […] ein Markenerlebnis – etwas Besonderes“.

Was macht mich besonders? Die Reflexion

Das „Besondere“ ist das, was Sie von der Konkurrenz abhebt. Was hat den Einkauf bei Ihnen besonders gemacht? Das Produktsortiment, die Beratung, die Kaufabwicklung, der schnelle Versand oder gar das interessante Design der Webseite? Es kann sich in vielen Kleinigkeiten äußern, letztlich ist es aber der Gesamteindruck, den Kunden von Ihrem Shop bekommen und der ihnen in Erinnerung bleibt.

Vermitteln Sie Ihre Kompetenz auf dem direktesten Weg. Fachsimpeln Sie nicht zu lange über den richtigen Werbeslogan, sondern setzen Sie in Ihren kreativen Entscheidungen auf Intuition und Bauchgefühl. Es reicht nicht, das Besondere einmal formuliert zu haben und es dann nie wieder der sich verändernden Realität anzupassen. Fragen Sie sich deshalb immer wieder, was den Mehrwert Ihres Shops für Ihre Kunden ausmacht. Mit Beharrlichkeit und Selbstkritik zwingen Sie sich, nicht in Bequemlichkeit zu verfallen.

Die richtige Strategie

Wie so oft gibt es kein richtig oder falsch. Die richtige Strategie ist die, mit der Sie sich, nach solider Ausarbeitung und eingehender Prüfung, am sichersten fühlen. Die oben gestellten Fragen können Ihnen einen Anstoß geben, da sie darauf abzielen, die eigene Wahrnehmung zu schärfen.

Auch wenn es Ihnen albern vorkommen mag, sich auf „Identitätssuche“ zu begeben, und Ihnen Ihre Zeit zu kostbar ist, um in Selbstreflexion zu verweilen – manchmal lohnt es sich, aus dem Kreis des Alltags auszubrechen und eine veränderte Sichtweise auf sich selbst und das Umfeld, in dem man arbeitet, zu bekommen.

Als bestes Mittel für Erfolg dient immer noch Innovation und diese fällt einem nun mal nicht in den Schoß.

Am 18. und 19. Juni 2018 findet die 12. deutsche Meet Magento in Leipzig statt.

Als eines der größten E-Commerce-Events mit Schwerpunkt auf dem Magento-Onlineshopsystem bietet die zweitägige MM-Konferenz über 700 Besuchern spannende Vorträge rund um das Thema E-Commerce und Magento. Darüber hinaus kann von einem regen Austausch zwischen Entwicklern, Shop-Betreibern und Nutzern profitiert werden.

Auch wir von der SRT GmbH wollen uns solch ein wichtiges Event natürlich nicht entgehen lassen und werden an beiden Tagen in der Kongresshalle am Zoo Leipzig vor Ort sein. Sprecht uns einfach an!

Als langjähriger E-Commerce-Dienstleister freuen wir uns auf interessante Themen und den Aufbau neuer Kontakte.

Bis bald auf der diesjährigen Meet Magento Deutschland!

Weitere Infos zur Konferenz findet ihr hier!

Die Marktforscher von Kantar Millward Brown (Teil der 1993 gegründeten Kantar Group mit Sitz in London) haben ihre jährliche Studie zu den 100 wertvollsten Marken der Welt veröffentlicht. Zum 13. Mal werden international erfolgreiche Marken unter dem Studientitel BrandZ™ gelistet.

Die 10 wertvollsten Marken 2018 – Alte Bekannte, neue Riesen

Neben den bekannten Internetfirmen Google, Amazon, Microsoft und Co. finden sich immer häufiger auch neue, nicht amerikanische Marken unter den ersten zehn Plätzen das Rankings, das sich dieses Jahr wie folgt zusammensetzt:

  1. Google (302,1 Milliarden USD)
  2. Apple (300,6 Milliarden USD)
  3. Amazon (207,6 Milliarden USD)
  4. Microsoft (200,9 Milliarden USD)
  5. Tencent (178,9 Milliarden USD)
  6. Facebook (162,1 Milliarden USD)
  7. VISA (145,6 Milliarden USD)
  8. McDonald’s (126,0 Milliarden USD)
  9. Alibaba (113,4 Milliarden USD)
  10. At&T (106,7 Milliarden USD)

China mischt auf, deutsche Marken unter den Top 100

Während man deutsche Unternehmen und ihre Marken in den Top 10 vergeblich sucht, hat mittlerweile eine zweite chinesische Firma den Sprung nach oben geschafft. Nachdem Tencent bereits im letzten Jahr auf Platz 8 und somit erstmals zu den besten zehn zählte, ist mit Alibaba nun ein weiterer Internetgigant dabei, der Chinas steigenden globalen Einfluss amtlich macht. Das E-Commerce-Unternehmen weist eine beeindruckende Markenwertveränderung von 92% auf und verbesserte sich dabei um satte fünf Positionen im Vergleich zum Vorjahr.

Wenn auch nicht ganz vorne mit dabei, so erzielen deutsche Marken weiterhin gute Ergebnisse bei Konsumenten weltweit. Zu den acht deutschen Mitstreitern zählen SAP auf Platz 17 (53,4 Milliarden USD), Deutsche Telekom auf Platz  25 (41,5 Milliarden USD), die Autobauer Mercedes Benz (25,7 Milliarden USD) und BMW (25,6 Milliarden USD) auf den Plätzen 46 und 47, DHL auf Platz 62 (20,6 Milliarden USD), Siemens auf Platz 82 (16 Milliarden USD), Aldi auf Platz 93 (13,8 Milliarden USD) und Adidas mit einer Punktlandung auf Platz 100 und 12,5 Milliarden USD Markenwert.

E-Commerce weiter stark

Zu den neuen Gesichtern zählen neben der US-Telekommunikationsfirma Spectrum auch der Taxi-Dienstleister UBER, die Logistiker von SF Express, der Online-Dienst Instagram und die indonesische Bank Central Asia (BCA). Den Sprung zurück in die Top 100 haben das chinesische Einzelhandelsunternehmen JD.com sowie der PC- und Druckerhersteller HP.

Insgesamt verzeichnet die diesjährige Markensammlung eine geballte Markenwertsteigerung von 21 Prozent – das entspricht einem Volumen von 4,4 Billionen US Dollar. Wenngleich zum ersten Mal Wachstum in jeder Kategorie zu verzeichnen ist, erhält die Einzelhandelsbereich weiterhin den größten Zuwachs (35%), was vor allem auf den weiter expandierenden E-Commerce zurückzuführen ist. Zusammen sind Amazon, eBay, Alibaba und andere technologie-gestützte Retailer für mehr als die Hälfte des totalen Markenwertes des diesjährigen Rankings verantwortlich.

Für die Studie werden jährlich mehr als drei Millionen Konsumenten weltweit befragt. Den aktuellen Report können Sie sich hier als PDF anzeigen lassen und herunterladen. Auf millwardbrown.com/brandz erhalten Sie zudem detaillierte Informationen zu sämtlichen länderspezifischen Rankings.

 

Anwendbarkeit der Datenschutzgrundverordnung ab 25. Mai 2018

Ab dem 25. Mai 2018 ist für private Unternehmen in der Europäischen Union die EU-Datenschutzgrund-verordnung, kurz EU-DSGVO, anzuwenden. Die Verordnung, die bereits am 24. Mai 2016 in Kraft getreten ist, dient dem Schutz personenbezogener Daten von EU-Bürgern. Als Teil der EU-Datenschutzreform deckt die DSGVO somit viele Themen und Bereiche ab, die den freien und sicheren online Datenverkehr im EU-Binnenmarkt gewährleisten sollen.

Für Unternehmen ist es jetzt wichtig, sich mit den Inhalten der DSGVO vertraut zu machen, um einen reibungslosen Übergang zu realisieren. Eventuelle Anpassungen der eigenen Sicherheitsrichtlininen sollten deshalb proaktiv ange-gangen werden. Fehler in der Datenschutzerklärung können Bußgelder und letztlich ein Vertrauensverlust bei Kunden zur Folge haben. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollten also rechtzeitig einen soliden Umsetzungsfahrplan erstellen.

Was gilt es zu beachten?

Als erfahrener und verantwortungsbewusster Dienstleister im Online-Handel ist die SRT GmbH in der Lage, seinen Kunden eine kompetente Hilfestellung zu diesem Thema zu leisten. Dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten:

  • Welche Daten werden erhoben und wie werden diese weiterverwendet?
  • Besitzen Kunden die Möglichkeit, sich über die Erhebung Ihrer Daten zu informieren?
  • Werden Daten gespeichert und wenn ja, wo? (Vorsicht bei Übermittlung in Drittstaaten!)
  • Überprüfen Sie die technischen Standards. Welche Software wird verwendet und arbeitet diese sicherheitstechnisch einwandfrei?
  • Überprüfen Sie Ihre AGB und passen Sie Ihre Datenschutzerklärung den neuen Richtlinien der Verordnung an.
  • Achten Sie bei der Überprüfung der neuen Sicherheitsrichtlinien unbedingt auf eine ausführliche Dokumentation. So können im Zweifelsfall Bußgelder vermieden werden.

Benötigen Sie einen Datenschutzbeauftragten?

Je nach Unternehmensgröße bietet es sich an, einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten (DSB) zu ernennen, der sich intensiv um die Einhaltung der Vorschriften kümmern und bei Bedarf Anpassungen an den eigenen Sicherheits-standards vornehmen kann. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, einen externen DSB zu “bestellen”. Die Pflicht, einen DSB zu ernennen hängt dabei von drei Faktoren ab:

  1. Anzahl der Mitarbeiter
  2. Detailgrad der erhobenen/gespeicherten Daten (gilt unabhängig von 1.)
  3. Geschäftsfeld (gilt unabhängig von 1.)

Mit der DSGVO sicher in die Zukunft

Eine gründliche Vorbereitung hilft, bösen Überraschungen zuvorzukommen. Als verantwortungsbewusstes Unter-nehmen profitieren Sie maßgeblich von einer guten Strategie, die das Vertrauen Ihrer Kunden in Sie stärkt. Warten Sie also nicht mit der Überprüfung Ihres Datenschutzes und stellen Sie heute schon die Weichen für die erfolgreiche Entwicklung Ihres Unternehmens!

Auf der unten angeführten Seite können Sie sich umfassend über die DSGVO informieren. Dort finden Sie auch eine detaillierte Checkliste mit Aufgaben, die bis Mai 2018 zu erledigen sind.

https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/ 

Bei Bedarf steht die SRT GmbH Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

 

SRT Gmbh
Georgstr. 38
30159 Hannover
https://srtgmbh.com

Pressekontakt:
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patrick.fam@srtgmbh.com
0511-515 49 512