Die Tendenz hin zu mehr Open-Source-Lösungen ist weiter stark und bestimmt auch das Angebot im E-Commerce, wo sich immer mehr freie Onlineshop-Produkte großer Beliebtheit bei Kunden weltweit erfreuen.

Was bedeutet Open-Source?

Der englische Begriff open source, also “offene Quelle”, oder genauer gesagt “offener Quellcode”, beschreibt die freie Verfügbarkeit, Verwendbarkeit und Veränderbarkeit von Software, mit dem Ziel, Programme durch die Beiträge einer Vielzahl an Anwendern und Entwicklern kontinuierlich zu verbessern.

Open-Source hat das Ziel, Software kostenlos und vor allem frei zugänglich anzubieten. Der freie Quellcode kann zudem nach Belieben für die eigenen Zwecke genutzt, verändert und zur Weitergabe freigegeben werden.

Welche Vorteile bieten Open-Source-Lösungen im E-Commerce?

Der Vorteil von Open-Source liegt ganz klar in der internationalen Ausrichtung, der Hilfsbereitschaft einer stetig wachsenden und äußerst aktiven Community und nicht zuletzt in der bedingten Kostenfreiheit der Angebote. Laut Hagen Meischner, dem Country Manager Germany von PrestaShop, “bieten Open Source-Systeme … handfeste strategische Vorteile wie Unabhängigkeiten, Flexibilität, Innovation und oft eine hohe Internationalität”. Gerade beim Aufbau eines Shopsystems können fehlendes technisches Know-how und begrenzte Budgets dank Open-Source-Lösungen ausgeglichen werden.

Doch wenngleich kostenlose Software sicherlich gerade für kleine Unternehmen ein ausschlaggebender Faktor für die Verwendung von Open-Source-Produkten ist, so sollte nicht übersehen werden, dass die kostenfreie Beschaffung nicht automatisch potentielle Folgekosten für Installation, Programmierung und Wartung ausschließt.

Im E-Commerce gibt es inzwischen eine Vielzahl an Angeboten, die sich in reine Open-Source-Lösungen oder sogenannte Dual-License-Modelle einteilen. Dabei gilt es zu beachten, dass im ersten Fall lediglich das Shopsystem kostenfrei erhältlich ist. Zusätzliche Dienstleistungen und Kundensupport sind hingegen meist nur gegen Bezahlung zu haben. Dual-License-Modelle bieten Kunden neben einer Open-Source-Version (oft “Community-Edition” genannt) auch eine kommerzielle Version (“Enterprise Edition”) an. Funktionsumfang und Leistungsfähigkeit können hier mitunter voneinander abweichen.

Bei der Wahl von Open-Source sollte Geld sparen also nicht im Vordergrund der Unternehmensstrategie stehen. Vielmehr bieten Open-Source-Produkte die Möglichkeit, Innovationskraft und Qualitätsansprüche zu maximieren – und das bei maximal geringem Kostenaufwand. Eine gründliche Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen und eine klare Vorstellung davon, welche Ansprüche man an das eigene Shopsystem stellt, sind wichtig bei der Wahl der richtigen Software.

Was für OS-Shopsysteme gibt es?

Zu den bekanntesten, von deutschen Händlern genutzten Shopsystemen, die auf Open-Source basieren oder deren Entwickler Open-Source-Varianten ihrer Software anbieten, zählen Magento, OXID eSales, PrestaShop, Gambio, xt:Commerce, modified, commerce:SEO, H.H.G. multistore, osCommerce, OpenCart, Zen Cart und SmartStore.

Die SRT GmbH hilft Ihnen, im E-Commerce Fuß zu fassen.

Alle diese Shopsysteme und viele weitere werden von der srtToolbox unterstützt. Bei SRT GmbH ist man sich der Bedeutung und Zukunftsfähigkeit von Open-Source-Lösungen im E-Commerce bewusst. Sprechen Sie uns heute noch an, wenn Sie Fragen zum Thema Open-Source haben oder Unterstützung beim Aufbau Ihres eigenen Online-Shops benötigen.

Wir helfen Ihnen gerne!

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