Gerade im November ist die Verlockung für Onlineshops besonders groß, mit Rabatten rechtzeitig zum allseits beliebten Black Friday zu locken, welcher am 23. November stattfindet. Allerdings sollten Sie sich vorab über die Regelungen und mögliche Konsequenzen im Klaren sein, welche diese Art der Werbung mit sich bringen kann.

Freitag vor Thanksgiving verspricht florierendes Geschäft
Der Tag vor dem amerikanischen Feiertag Thanksgiving ist längst nicht mehr nur in seinem Herkunftsland bekannt, sondern wird auch in Deutschland dazu genutzt, um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln. Für mindestens 24 Stunden locken unwiderstehliche Sonderangebote und saftige Rabatte die Kunden an. Während der Black Friday ursprünglich lediglich für die Ladengeschäfte relevant war, ist er inzwischen dank Internetriesen wie Amazon und Co auch für den Onlinehandel von großer Bedeutung. Viele Kunden warten regelrecht auf dieses Event und sind daher natürlich gewillt, viel Geld auszugeben.

Black Friday erhielt Eintragung im Patent- und Markenamt
Bereits im Jahr 2013 wurde der Begriff als Wortmarke beim Patent- und Markenamt eingetragen. Die Markeninhaber führen aktuell einen Rechtsstreit darüber, ob der Begriff Black Friday tatsächlich geschützt werden kann und darf. Bisher herrschte hierüber geteilte Meinungen, da das DPMA die Wortmarke aufgrund der fehlenden Unterscheidungskraft gelöscht hatte. Sollten die Inhaber der Marke allerdings hartnäckig bleiben und den Rechtsstreit gewinnen, gilt das Patent für den Begriff Black Friday. In der Folge müssen sich Onlinehändler sowie Ladenbesitzer auf eventuelle Abmahnungen seitens der Rechteinhaber einstellen. Wer bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben hat, muss sogar mit Vertragsstrafen rechnen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie daher auf die Benutzung des Begriffes Black Friday verzichten.

Die Kryptowährung Bitcoin hatte im Jahresverlauf bereits mit einem Abwärtstrend zu kämpfen. Nach dem rasanten Kursanstieg in den vergangenen Jahren, ging es in den letzten Monaten bergab. Während das Jahr 2017 bei einem Stand von ca. 14.000 US-Dollar geschlossen wurde, erreichte der Bitcoin im Juni 2018 bereits ein Tief von unter 6.000 US-Dollar. Diese Woche fiel der Kurs sogar bis auf 5.324 US-Dollar.

Der Bitcoin-Kurs ist massiv eingebrochen
Um bis zu 15 Prozent ist der Bitcoin-Kurs am Mittwoch dieser Woche eingebrochen. Zeitweise wurde ein Tiefstand von 5.324 US-Dollar und damit der Stand von Oktober 2017 erreicht. Am Donnerstag zeigte sich nur eine geringfügige Erholung. Ein Kursanstieg von rund 200 Dollar auf 5.525 US-Dollar konnte am Vormittag realisiert werden. Auch andere digitale Zahlungsmittel waren von dem Kursverlust betroffen. Ether, Litecoin und XRP gaben ebenfalls nach. Die Internetseite Coinmarketcap geht von einem Verlust von 25 Milliarden US-Dollar für den Gesamtwert aller Digitalanlagen aus.

Gründe für den Kurseinbruch der Kryptowährung
Hauptgrund für den massiven Einbruch ist nach Expertenmeinung die bevorstehende Aufspaltung der Kryptowährung Bitcoin Cash in Bitcoin Cash ABC und Bitcoin Cash Satoshi Vision. Bitcoin Cash war 2017 selbst durch eine, Hard Fork genannte, Aufteilung von Bitcoin entstanden. Im Prinzip ist dies also nichts Ungewöhnliches. Bitcoin-Anleger versuchen sich durch den Verkauf ihrer Anteile auf den Kauf der neuen Bitcoin Cash-Variante vorzubereiten. In ihr wird eine ertragreiche Anlage gesehen.

dsgvo

Greifen die ersten DSGVO-Strafen bald?

 

Die im Mai diesen Jahres in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dürfte eine der folgenreichsten rechtlichen Entscheidungen der letzten Jahre sein. Onlineanbieter unterschiedlichster Art und auch jedes große Unternehmen sind davon betroffen. Die erwartete Klagewelle blieb zunächst aus. Nun scheint sie anzustehen: Wie berichtet wird, sollen noch vor Endes des Jahres handfeste DSGVO-Strafen gegen bestehende Verstöße folgen.

Der Datenschutzbeauftragte der EU kündigt Sanktionen an

Bei der kürzlich in der FAZ erschienenen Meldung dürften viele große Unternehmen die Ohren spitzen: Wie das Blatt aus sicherer Quelle berichtet, kündigt der Datenschutzbeauftragte der Europäischen Union, Giovanni Buttarelli, Sanktionen in Sachen Datenschutzgrundverordnung an. Wer sich nicht an die rechtlichen Vorgaben hält, muss noch vor 2019 mit Sanktionen rechnen. Die EU scheint gerade die Durchsetzung der DSGVO-Strafen zu planen. Die Verordnung sieht vor, dass diese nur dann Daten von Verbrauchern speichern dürfen, wenn Sie eine Zustimmung von diesen einholen und sensibel mit den Daten umgehen. Dieser Grundsatz gilt auch für einen normalen Newsletter und andere Arten der Kontaktaufnahme zu potentiellen Kunden.

Für die Unternehmen kommen die Strafen zur Unzeit

Dass die Verordnung kommt, ist nicht erst seit gestern klar. Sie ist nun schon seit einigen Monaten in Kraft. Für die Unternehmer dürfte die Ankündigung der DSGVO-Strafen dennoch zu einer ungünstigen Zeit kommen. Viele haben für den sicheren Umgang mit Daten von Kunden und Verbrauchern noch keine alternativen Modelle entwickelt. Zwar wurden viele Hinweise verschickt und eine regelrechte Flut an DSGVO-Mails verschickt, die interne Datenverarbeitung ist dennoch nicht überall auf ein neues System umgestellt worden. Das Thema Datensicherheit spielt in manchen Führungsetagen vor allem in Bezug auf die eigenen Daten eine Rolle. Über die Sicherheit der Daten eigener Kontakte mag man sich nicht immer viele Gedanken. Dass die potentiellen DSGVO-Strafen gerade jetzt ins Haus stehen, dürfte einen unangenehmen Zeitdruck entfalten. Zeitgleich steht nämlich der Abschluss der Jahreshaushalte an, der besondere Hektik mit sich bringt. Dass die EU nun DSGVO-Strafen ankündigt, mag in manchen Unternehmen für eine turbulente Zeit sorgen.

Die Behäbigkeit der Unternehmen

Ein weiterer Faktor dürfte die Schwerfälligkeit mancher Unternehmen zusätzlich verstärkt haben. Daten sind heute ein wichtiges Kapital. Sie ermöglichen eine gezielte Ansprache von Verbrauchern und Gewinnung neuer Kunden. Über die E-Mail erreicht man die meisten davon weit besser und schneller als über den Briefkasten. Wer viel über den Empfänger einer Mail weiß, kann Waren hier passend an den Mann oder die Frau bringen. Ein jeder weiß, dass Unternehmen heute gerne gutes Geld in die Hand nehmen, um an solche Daten zu kommen. Es ist auch kein Geheimnis, dass es Unternehmen gibt, die mit solchen Daten einen gezielten Handel betreiben. Als privater Verbraucher dürften Sie also nicht staunen, wenn Sie immer öfter von fremden Unternehmen angeschrieben werden, die Ihre Kontakte eigentlich gar nicht haben dürften und dennoch überraschend viel über Ihren Beruf, das private Hobby oder den Familienstand zu wissen scheinen. Wundern sollten Sie sich in solchen Fällen trotzdem. Die neue DSGVO ist genau dazu da, um dies zu verhindern. Wirksam kann diese Verordnung aber nur werden, wenn im Zweifelsfall auch entsprechende DSGVO-Strafen durchgesetzt werden.

Der Online-Handel steigt stetig an und mittlerweile ist im Internet ein harter Kampf um den Kunden ausgebrochen. Preislich lässt sich bei den Waren kaum noch etwas machen – die Preise unter den Online-Händlern schwanken nur gering. Um Online-Shopper für sich zu gewinnen setzen die Anbieter daher vermehrt auf Serviceleistungen und genau das ist auch, was sich die Kunden wünschen.

Der Nachteil beim Online-Handel
Es ist klar, wer online bestellt, hat nicht die Möglichkeit die Ware physisch zu betrachten. Geräte können nicht überprüft werden, wie die Verarbeitung ist und Kleidung kann nicht probiert werden. Dieser Umstand ist ein klarer Nachteil für den Handel, denn es erhöht das Risiko für den Kunden deutlich, dass die gekaufte Ware nicht passt oder nicht gefällt. Ein weiterer Nachteil den Kunden haben, ist, dass sie mehrere Tage auf die Ware warten müssen. Sie können nicht gleich wie im Geschäft die Waren mitnehmen. Der Online-Händler muss dem Kunden also möglichst schnell die Waren zustellen. Beide Situationen sind jedoch nicht nur ein Nachteil für Händler, sie können sich daraus auch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz herausarbeiten.

Schnelle und transparente Lieferwege
Online-Shopper erwarten sich innerhalb von zwei Tagen eine Lieferung zu erhalten. Rund 30 Prozent erwarten sich sogar eine Lieferung schon am nächsten Tag. Viele Kunden sind dafür bereit sogar zusätzliche Kosten zu tragen. Effiziente Absatzwege und vor allem eine zuverlässige Zustellung sind für den Online-Handel besonders wichtig geworden. Beider Zuverlässigkeit ist es für den Kunden vor allem wichtig, dass sie mitverfolgen können, wo sich ihre Sendung gerade befindet. Für knapp die Hälfte der Befragten ist es zudem wichtig, dass sie auch den Zeitpunkt der Zustellung bestimmen können. In den letzten Jahren gab es an vielen Paketdiensten immer wieder Kritiken, dass die Pakete einfach irgendwo evtl. im Garten beim Kunden abgestellt werden. Problematisch ist es, wenn es sich dabei um teure Elektronik handelt, die von einem Regenguss getroffen wird, während der Empfänger nicht daheim ist.

Kostenlose Rückgabe wird erwartet
Online-Händler verstehen, dass durch die fehlende Möglichkeit Waren zu probieren es zu Fehlkäufen kommen kann. Viele bieten daher umfangreiche Beschreibungen und Hilfen beim Kauf an, doch das richtige Produkt zu finden. Je besser diese Hilfen sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Fehlkauf kommt. Kunden erwarten sich jedoch auch, dass sie ihre Fehlkäufe kostenlos zurückschicken können. Damit stellen Online-Shopper die Händler vor eine große Herausforderung. Vor allem kleine Händler haben große Aufwände mit den Retouren, dennoch versuchen sie mit der Konkurrenz mitzuhalten und versuchen auch hier kostenlose Rücknahmen anzubieten.

Google ist in vielen Bereichen unbestritten die Nummer Eins und lässt der Konkurrenz kaum Spielraum. Doch im Bereich der sozialen Netzwerke hat es der Konzern nie geschafft, einen Durchbruch zu erleben. Nun wurden auch noch Probleme mit der Datensicherung bekannt, worauf das Aus verkündet wurde.

Erfolg blieb von Anfang an verwehrt
Als im Jahre 2011 Facebook als erfolgreichstes Social Network gefeiert wurde, wagte auch Google den Schritt in diese Geschäftssparte und ging mit Google+ auf den Markt. Doch trotz der Tatsache, dass der Google-Account bei der Nutzung unterschiedlicher Google-Dienste gleich mitkam und sogar Bestandteil anderer Angebote war, war ein tatsächlicher Erfolg des Dienstes nie gegeben. In den Folgejahren nahm die ohnehin schon spärliche Nutzung weiterhin ab, womit nun das Ende von Google+ besiegelt wurde.

Datenpanne als Auslöser für Aus
Anlass dafür, Google+ einzustellen war aber nicht nur die rückäufige Nutzung, sondern auch das Bekanntwerden einer Datenpanne. Das Projekt Strobe, bei dem Google seine kompletten Angebote auf die Sicherheit seiner Schnittstellen überprüft, offenbarte bei Google+ eine Sicherheitslücke bei den Userprofilen. Entwickler von Apps konnten damit auf den Namen sowie die Email-Adresse und weitere Informationen über Beschäftigung, Geschlecht und Alter der User zugreifen. Andere Daten sind vom Leck nicht betroffen. Doch Google kann den Kreis der Betroffenen nicht exakt eingrenzen, womit bei vielen Usern ein unangenehmes Gefühl bleibt. Auch wenn es laut Google keinerlei Hinweise für eine missbräuchliche Nutzung gibt, hat diese Negativmeldung dennoch Auswirkungen. Immerhin werden bei Google nun die Datenschutz-Vorkehrungen weiter verschärft, doch am Ende stand die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines so komplexen Produkts wie Google+ auf dem Prüfstand. Im offiziellen Blog von Google nimmt der Vice President of Engineering, Ben Smith dazu Stellung und weist darauf hin, dass trotz konsequenter und mühevoller Arbeit der Entwickler von Google+ nicht die erwartete Akzeptanz seitens der Nutzer erfolgte. Daten dazu haben ergeben, dass 90 Prozent der User-Sessions nicht einmal fünf Sekunden in Anspruch nehmen.

Übergangsfrist bis zur Einstellung
Doch Google+ wird für die Nutzer nicht sofort eingestellt. Es gibt eine Frist bis nächsten August, das sind zehn Monate. In dieser Zeit haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre bei Google+ gespeicherten Daten mit einem Download zu sichern und auf anderen Plattformen zu migrieren. Entsprechende nähere Details will Google in nächster Zeit bekanntgeben. Von der Einstellung von Google+ nicht betroffen sind im übrigen Unternehmen, die die entsprechende Google+ Software verwenden, um damit innerhalb der Firma ein Netzwerk für seine Beschäftigten aufzubauen.

Nicht der erste Versuch
Um dem Erfolg von Facebook und anderen Social Networks etwas entgegen zu setzen, war Google bereits länger aktiv. Google+ war nicht der erste Versuch, hier tätig zu werden. User erinnern sich vielleicht noch an Google Buzz, der bei Gmail zu finden war. Doch auch der entwickelte sich als Flop und wurde nach gerade einmal eineinhalb Jahren wieder beendet. Damals lautete die Begründung dahingehen, sich auf ein neues diesbezügliches Projekt, nämlich Google+, konzentrieren zu wollen. Nennenswerte Erfolge hatte das Unternehme Google nur in Brasilien und in Indien mit dem Projekt Orkut. Doch auch dieses ist mittlerweile seit 2014 eingestellt.

27.09. Facebook bietet ab sofort Werbepausen in Videos auch in Deutschland an

Monetarisierte Videos bei Facebook – Auch in Deutschland verfügbar

Die Testphase läuft nun schon bei Facebook für einige Zeit, nun soll es auch in Deutschland so weit sein: Werbepausen in Videos bei Facebook sollen eine völlig neue Art der Monetarisierung zur Verfügung stellen. Offiziell fungieren die kurzen Werbepausen in den Videos unter der Bezeichnung „Video Ad Breaks“.

So sollen die Werbungen in die Videos integriert werden…
Kurze Werbeunterbrechungen sind gerade seit YouTube nichts Neues mehr. Bei der neuen Einführung der Werbepausen in den Facebook-Videos sollen diese aber nicht willkürlich vor, hinter oder im Laufe des Videos abgespielt werden, sondern eine möglichst natürliche Implementierung ist das erklärte Ziel von Facebook. Hierdurch soll unter andere die Akzeptanz bei den Nutzern deutlich erhöht werden. Die Werbeeinblendungen erfolgen beispielsweise nach Ende einer Szene oder in einer kurzen Pause der Handlung des Videos. Ein wichtiger Punkt: Weitere Rahmenbedingungen sind ebenfalls vorgegeben. So vergibt der Nutzer bei der Bereitstellung des Videos den Zeitpunkt der Werbung selbst, allerdings nicht in der ersten Minute. Auch die Länge des Videos für die Eignung der Werbepausen in den Videos ist vorgegeben, mindestens drei Minuten muss dieses dauern.

Nicht jeder kann von den Werbepausen profitieren
Für die Content-Creators auf Facebook ermöglicht die Einführung der Werbepausen in den Videos die Generierung zusätzliche Einnahmen. Aber auch hier gibt es Voraussetzungen und Bedingungen, die für eine Teilnahme in das Ad-Breaks-Programm erfüllt werden müssen. Unter anderem spielt eine gewisse Reichweite eine Rolle, mindestens 10.000 Fans sind obligatorische Voraussetzung. Die Qualität des Contents, das Einhalten der Gemeinschaftsstandards und wichtige Zahlungs- und Nutzungsbedingungen sind in den Monetarisierungs-Zulassungsstandards hinterlegt, auch diesen muss die Seite entsprechen. Und nicht zuletzt spielen auch die Fans eine wichtige Rolle, damit eine Zulassung für das Ad-Breaks-Programm durch Facebook erfolgt. Insgesamt 30.000 Mal müssen die Fans und die Besucher der Seite schon eine Minute (gerne auch länger) ein mindestens dreiminütiges Video angeschaut haben. Noch unklar ist hingegen natürlich die Akzeptanz durch die Nutzer, welche sich in den kommenden Wochen herausstellen wird.

Übrigens: Ob die Bedingungen erfüllt werden, lässt sich direkt über die eigene Facebook-Seite überprüfen. Auch die geschätzten Einnahmen im Rahmen der Monetarisierung lassen sich hier einsehen.