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Greifen die ersten DSGVO-Strafen bald?

 

Die im Mai diesen Jahres in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dürfte eine der folgenreichsten rechtlichen Entscheidungen der letzten Jahre sein. Onlineanbieter unterschiedlichster Art und auch jedes große Unternehmen sind davon betroffen. Die erwartete Klagewelle blieb zunächst aus. Nun scheint sie anzustehen: Wie berichtet wird, sollen noch vor Endes des Jahres handfeste DSGVO-Strafen gegen bestehende Verstöße folgen.

Der Datenschutzbeauftragte der EU kündigt Sanktionen an

Bei der kürzlich in der FAZ erschienenen Meldung dürften viele große Unternehmen die Ohren spitzen: Wie das Blatt aus sicherer Quelle berichtet, kündigt der Datenschutzbeauftragte der Europäischen Union, Giovanni Buttarelli, Sanktionen in Sachen Datenschutzgrundverordnung an. Wer sich nicht an die rechtlichen Vorgaben hält, muss noch vor 2019 mit Sanktionen rechnen. Die EU scheint gerade die Durchsetzung der DSGVO-Strafen zu planen. Die Verordnung sieht vor, dass diese nur dann Daten von Verbrauchern speichern dürfen, wenn Sie eine Zustimmung von diesen einholen und sensibel mit den Daten umgehen. Dieser Grundsatz gilt auch für einen normalen Newsletter und andere Arten der Kontaktaufnahme zu potentiellen Kunden.

Für die Unternehmen kommen die Strafen zur Unzeit

Dass die Verordnung kommt, ist nicht erst seit gestern klar. Sie ist nun schon seit einigen Monaten in Kraft. Für die Unternehmer dürfte die Ankündigung der DSGVO-Strafen dennoch zu einer ungünstigen Zeit kommen. Viele haben für den sicheren Umgang mit Daten von Kunden und Verbrauchern noch keine alternativen Modelle entwickelt. Zwar wurden viele Hinweise verschickt und eine regelrechte Flut an DSGVO-Mails verschickt, die interne Datenverarbeitung ist dennoch nicht überall auf ein neues System umgestellt worden. Das Thema Datensicherheit spielt in manchen Führungsetagen vor allem in Bezug auf die eigenen Daten eine Rolle. Über die Sicherheit der Daten eigener Kontakte mag man sich nicht immer viele Gedanken. Dass die potentiellen DSGVO-Strafen gerade jetzt ins Haus stehen, dürfte einen unangenehmen Zeitdruck entfalten. Zeitgleich steht nämlich der Abschluss der Jahreshaushalte an, der besondere Hektik mit sich bringt. Dass die EU nun DSGVO-Strafen ankündigt, mag in manchen Unternehmen für eine turbulente Zeit sorgen.

Die Behäbigkeit der Unternehmen

Ein weiterer Faktor dürfte die Schwerfälligkeit mancher Unternehmen zusätzlich verstärkt haben. Daten sind heute ein wichtiges Kapital. Sie ermöglichen eine gezielte Ansprache von Verbrauchern und Gewinnung neuer Kunden. Über die E-Mail erreicht man die meisten davon weit besser und schneller als über den Briefkasten. Wer viel über den Empfänger einer Mail weiß, kann Waren hier passend an den Mann oder die Frau bringen. Ein jeder weiß, dass Unternehmen heute gerne gutes Geld in die Hand nehmen, um an solche Daten zu kommen. Es ist auch kein Geheimnis, dass es Unternehmen gibt, die mit solchen Daten einen gezielten Handel betreiben. Als privater Verbraucher dürften Sie also nicht staunen, wenn Sie immer öfter von fremden Unternehmen angeschrieben werden, die Ihre Kontakte eigentlich gar nicht haben dürften und dennoch überraschend viel über Ihren Beruf, das private Hobby oder den Familienstand zu wissen scheinen. Wundern sollten Sie sich in solchen Fällen trotzdem. Die neue DSGVO ist genau dazu da, um dies zu verhindern. Wirksam kann diese Verordnung aber nur werden, wenn im Zweifelsfall auch entsprechende DSGVO-Strafen durchgesetzt werden.

Der Online-Handel steigt stetig an und mittlerweile ist im Internet ein harter Kampf um den Kunden ausgebrochen. Preislich lässt sich bei den Waren kaum noch etwas machen – die Preise unter den Online-Händlern schwanken nur gering. Um Online-Shopper für sich zu gewinnen setzen die Anbieter daher vermehrt auf Serviceleistungen und genau das ist auch, was sich die Kunden wünschen.

Der Nachteil beim Online-Handel
Es ist klar, wer online bestellt, hat nicht die Möglichkeit die Ware physisch zu betrachten. Geräte können nicht überprüft werden, wie die Verarbeitung ist und Kleidung kann nicht probiert werden. Dieser Umstand ist ein klarer Nachteil für den Handel, denn es erhöht das Risiko für den Kunden deutlich, dass die gekaufte Ware nicht passt oder nicht gefällt. Ein weiterer Nachteil den Kunden haben, ist, dass sie mehrere Tage auf die Ware warten müssen. Sie können nicht gleich wie im Geschäft die Waren mitnehmen. Der Online-Händler muss dem Kunden also möglichst schnell die Waren zustellen. Beide Situationen sind jedoch nicht nur ein Nachteil für Händler, sie können sich daraus auch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz herausarbeiten.

Schnelle und transparente Lieferwege
Online-Shopper erwarten sich innerhalb von zwei Tagen eine Lieferung zu erhalten. Rund 30 Prozent erwarten sich sogar eine Lieferung schon am nächsten Tag. Viele Kunden sind dafür bereit sogar zusätzliche Kosten zu tragen. Effiziente Absatzwege und vor allem eine zuverlässige Zustellung sind für den Online-Handel besonders wichtig geworden. Beider Zuverlässigkeit ist es für den Kunden vor allem wichtig, dass sie mitverfolgen können, wo sich ihre Sendung gerade befindet. Für knapp die Hälfte der Befragten ist es zudem wichtig, dass sie auch den Zeitpunkt der Zustellung bestimmen können. In den letzten Jahren gab es an vielen Paketdiensten immer wieder Kritiken, dass die Pakete einfach irgendwo evtl. im Garten beim Kunden abgestellt werden. Problematisch ist es, wenn es sich dabei um teure Elektronik handelt, die von einem Regenguss getroffen wird, während der Empfänger nicht daheim ist.

Kostenlose Rückgabe wird erwartet
Online-Händler verstehen, dass durch die fehlende Möglichkeit Waren zu probieren es zu Fehlkäufen kommen kann. Viele bieten daher umfangreiche Beschreibungen und Hilfen beim Kauf an, doch das richtige Produkt zu finden. Je besser diese Hilfen sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Fehlkauf kommt. Kunden erwarten sich jedoch auch, dass sie ihre Fehlkäufe kostenlos zurückschicken können. Damit stellen Online-Shopper die Händler vor eine große Herausforderung. Vor allem kleine Händler haben große Aufwände mit den Retouren, dennoch versuchen sie mit der Konkurrenz mitzuhalten und versuchen auch hier kostenlose Rücknahmen anzubieten.

Google ist in vielen Bereichen unbestritten die Nummer Eins und lässt der Konkurrenz kaum Spielraum. Doch im Bereich der sozialen Netzwerke hat es der Konzern nie geschafft, einen Durchbruch zu erleben. Nun wurden auch noch Probleme mit der Datensicherung bekannt, worauf das Aus verkündet wurde.

Erfolg blieb von Anfang an verwehrt
Als im Jahre 2011 Facebook als erfolgreichstes Social Network gefeiert wurde, wagte auch Google den Schritt in diese Geschäftssparte und ging mit Google+ auf den Markt. Doch trotz der Tatsache, dass der Google-Account bei der Nutzung unterschiedlicher Google-Dienste gleich mitkam und sogar Bestandteil anderer Angebote war, war ein tatsächlicher Erfolg des Dienstes nie gegeben. In den Folgejahren nahm die ohnehin schon spärliche Nutzung weiterhin ab, womit nun das Ende von Google+ besiegelt wurde.

Datenpanne als Auslöser für Aus
Anlass dafür, Google+ einzustellen war aber nicht nur die rückäufige Nutzung, sondern auch das Bekanntwerden einer Datenpanne. Das Projekt Strobe, bei dem Google seine kompletten Angebote auf die Sicherheit seiner Schnittstellen überprüft, offenbarte bei Google+ eine Sicherheitslücke bei den Userprofilen. Entwickler von Apps konnten damit auf den Namen sowie die Email-Adresse und weitere Informationen über Beschäftigung, Geschlecht und Alter der User zugreifen. Andere Daten sind vom Leck nicht betroffen. Doch Google kann den Kreis der Betroffenen nicht exakt eingrenzen, womit bei vielen Usern ein unangenehmes Gefühl bleibt. Auch wenn es laut Google keinerlei Hinweise für eine missbräuchliche Nutzung gibt, hat diese Negativmeldung dennoch Auswirkungen. Immerhin werden bei Google nun die Datenschutz-Vorkehrungen weiter verschärft, doch am Ende stand die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines so komplexen Produkts wie Google+ auf dem Prüfstand. Im offiziellen Blog von Google nimmt der Vice President of Engineering, Ben Smith dazu Stellung und weist darauf hin, dass trotz konsequenter und mühevoller Arbeit der Entwickler von Google+ nicht die erwartete Akzeptanz seitens der Nutzer erfolgte. Daten dazu haben ergeben, dass 90 Prozent der User-Sessions nicht einmal fünf Sekunden in Anspruch nehmen.

Übergangsfrist bis zur Einstellung
Doch Google+ wird für die Nutzer nicht sofort eingestellt. Es gibt eine Frist bis nächsten August, das sind zehn Monate. In dieser Zeit haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre bei Google+ gespeicherten Daten mit einem Download zu sichern und auf anderen Plattformen zu migrieren. Entsprechende nähere Details will Google in nächster Zeit bekanntgeben. Von der Einstellung von Google+ nicht betroffen sind im übrigen Unternehmen, die die entsprechende Google+ Software verwenden, um damit innerhalb der Firma ein Netzwerk für seine Beschäftigten aufzubauen.

Nicht der erste Versuch
Um dem Erfolg von Facebook und anderen Social Networks etwas entgegen zu setzen, war Google bereits länger aktiv. Google+ war nicht der erste Versuch, hier tätig zu werden. User erinnern sich vielleicht noch an Google Buzz, der bei Gmail zu finden war. Doch auch der entwickelte sich als Flop und wurde nach gerade einmal eineinhalb Jahren wieder beendet. Damals lautete die Begründung dahingehen, sich auf ein neues diesbezügliches Projekt, nämlich Google+, konzentrieren zu wollen. Nennenswerte Erfolge hatte das Unternehme Google nur in Brasilien und in Indien mit dem Projekt Orkut. Doch auch dieses ist mittlerweile seit 2014 eingestellt.

27.09. Facebook bietet ab sofort Werbepausen in Videos auch in Deutschland an

Monetarisierte Videos bei Facebook – Auch in Deutschland verfügbar

Die Testphase läuft nun schon bei Facebook für einige Zeit, nun soll es auch in Deutschland so weit sein: Werbepausen in Videos bei Facebook sollen eine völlig neue Art der Monetarisierung zur Verfügung stellen. Offiziell fungieren die kurzen Werbepausen in den Videos unter der Bezeichnung “Video Ad Breaks”.

So sollen die Werbungen in die Videos integriert werden…
Kurze Werbeunterbrechungen sind gerade seit YouTube nichts Neues mehr. Bei der neuen Einführung der Werbepausen in den Facebook-Videos sollen diese aber nicht willkürlich vor, hinter oder im Laufe des Videos abgespielt werden, sondern eine möglichst natürliche Implementierung ist das erklärte Ziel von Facebook. Hierdurch soll unter andere die Akzeptanz bei den Nutzern deutlich erhöht werden. Die Werbeeinblendungen erfolgen beispielsweise nach Ende einer Szene oder in einer kurzen Pause der Handlung des Videos. Ein wichtiger Punkt: Weitere Rahmenbedingungen sind ebenfalls vorgegeben. So vergibt der Nutzer bei der Bereitstellung des Videos den Zeitpunkt der Werbung selbst, allerdings nicht in der ersten Minute. Auch die Länge des Videos für die Eignung der Werbepausen in den Videos ist vorgegeben, mindestens drei Minuten muss dieses dauern.

Nicht jeder kann von den Werbepausen profitieren
Für die Content-Creators auf Facebook ermöglicht die Einführung der Werbepausen in den Videos die Generierung zusätzliche Einnahmen. Aber auch hier gibt es Voraussetzungen und Bedingungen, die für eine Teilnahme in das Ad-Breaks-Programm erfüllt werden müssen. Unter anderem spielt eine gewisse Reichweite eine Rolle, mindestens 10.000 Fans sind obligatorische Voraussetzung. Die Qualität des Contents, das Einhalten der Gemeinschaftsstandards und wichtige Zahlungs- und Nutzungsbedingungen sind in den Monetarisierungs-Zulassungsstandards hinterlegt, auch diesen muss die Seite entsprechen. Und nicht zuletzt spielen auch die Fans eine wichtige Rolle, damit eine Zulassung für das Ad-Breaks-Programm durch Facebook erfolgt. Insgesamt 30.000 Mal müssen die Fans und die Besucher der Seite schon eine Minute (gerne auch länger) ein mindestens dreiminütiges Video angeschaut haben. Noch unklar ist hingegen natürlich die Akzeptanz durch die Nutzer, welche sich in den kommenden Wochen herausstellen wird.

Übrigens: Ob die Bedingungen erfüllt werden, lässt sich direkt über die eigene Facebook-Seite überprüfen. Auch die geschätzten Einnahmen im Rahmen der Monetarisierung lassen sich hier einsehen.

Google Suche, Magnifying Glass

Google gelassener hinsichtlich Werbung für Kryptowährung?

Der Internetkonzern google möchte ab dem Herbst dieses Jahres erstmals wieder die aktive Bewerbung von Kryptowährung erlauben. In erster Linie werden von dieser Änderung allerdings nur reguliert Börsen profitieren – jedenfalls vorerst. Anzeigen für die Kryptowährung dürfen in den USA und in Japan geschaltet werden. Erst im März 2018 hat google Unternehmen geschockt, indem es das Marketing für den Bitcoin und Co verboten hat.

Erlaubnis durch google kann große Auswirkungen haben
In der Folge des Verbotes durch den Konzern Anfang dieses Jahres sind die Bitcoin-Kurse um satte zehn Prozent gefallen. Hieran ist klar zu erkennen, wie wichtig der Schritt der erneuten Erlaubnis für alle wirtschaftlich Beteiligten ist. Auch die Social Media Plattform Facebook hat in 2018 ein ähnliches Verbot erlassen, allerdings wurde dieses wieder und wieder reguliert sowie aufgeweicht. Konkret möchte google in den Ländern Japan und USA die Anzeigen für Kryptowährung wieder erlauben – allerdings nur dann, wenn es um Inhalte regulierter Börsen geht. Um welche Börsen es sich konkret handelt, hat der Konzern bis heute nicht öffentlich gemacht. Eine andere Sache ist allerdings bereits klar: Werbetreibende müssen eine Zertifizierung bei google beantragen, um tatsächlich werben zu dürfen. Die Richtlinien von Google Ads wurden entsprechend geändert.

So handeln andere Unternehmen
Die Plattform Facebook hat die Regelungen bezüglich der Werbung für Bitcoin und Co schon Ende Juni gelockert. Die neuen Grundsätze gelten natürlich auch für Instagram und das zu Facebook gehörende Audience-Network. Anzeigen dürfen seitdem wieder offiziell geschaltet werden, allerdings ebenfalls erst nach einer Verifizierung durch den Konzern selbst. Außerdem geht die Erlaubnis mit einer ganzen Reihe von Einschränkungen einher. Dazu zählt unter anderem das Verbot von ICOs und binären Optionen.

Aktuell noch keine Auswirkungen auf den Krypto-Markt
Obwohl google die Lockerung des Verbots bereits öffentlich angekündigt hat, sind bisher keine direkten Auswirkungen auf den Markt der Kryptowährungen zu verzeichnen. Die wichtigsten Währungen verzeichnen erlebten sogar einen leichten Kurseinbruch, welcher allerdings wohl kaum mit der jüngsten Entwicklung von Seiten google zusammenhängen dürfte. Ende Juni 2018 hatte speziell der Bitcoin hingegen einen großen Schub zu verzeichnen. Ob zwischen diesem Schub und der Ankündigung durch den Internetriesen Facebook ein Zusammenhang besteht, kann nicht eindeutig nachgewiesen werden.

25.09.2018

Amazon und Snapchat jetzt im Duo?

Der Internetriese amazon und die Plattform für Social Media Snapchat haben sich zusammengetan. Für User der beiden Unternehmen bedeutet das, dass sie ab sofort über die Kamera in ihrem Smartphone ein Produkt scannen können. Nach dem Scannen werden ihnen dann die passenden Produkte aus amazons Angebot angezeigt. Um diese Funktion zu nutzen, müssen User bei Snapchat registriert und während dem Vorgang eingeloggt sein.

Produkte scannen, um sie dann bei amazon zu kaufen
Die neue Funktion, welche in die Social Media Plattform integriert wird, soll recht simpel funktionieren und daher für jedermann intuitiv nutzbar sein. Über die Kamera des Smartphones kann innerhalb Snapchats der Barcode eines Produkts eingescannt werden – das Prinzip funktioniert wie das Scannen an der Supermarktkasse. Nach diesem Vorgang wird ein Fenster geöffnet, welches das Suchergebnis anzeigt. Gefunden werden ausschließlich solche Produkte, die aktuell auf der Website amazon verfügbar sind. Bereitgestellt wird den Usern neben einem Bild auch der Name, der Preis und die entsprechenden User-Bewertungen, sofern diese vorhanden sind. Falls es kein exaktes Äquivalent für das eingescannte Produkt gibt, wird ein möglichst ähnliches Produkt gesucht. Mit einem einzigen Klick gelangen User dann direkt zum Produkt und können dieses über den Onlineshop kaufen oder es zur Wunschliste hinzufügen.

Finanzielle Gegebenheiten noch unklar
Das Unternehmen Snap steht offiziell hinter der Internetseite Snapchat. Öffentlich wollte sich der Konzern Snap nicht zu den finanziellen Konditionen äußern, welche es mit dem neuen Partner amazon vereinbart hat. Experten vermuten, dass das Unternehmen eine Provision aus dem Verkaufserlös bzw. einen geringen Anteil aus dem Gewinn von amazon erhält. Andere spekulieren, ob Snap gar keinen finanziellen Vorteil aus der Partnerschaft zieht und die Aktion lediglich zu Marketingzwecken für den eigenen Dienst nutzt. Vielleicht soll den Usern lediglich ein höherer Nutzen bereitgestellt werden, damit der Dienst attraktiver wird und neue Kunden anlockt. Das wäre in Anbetracht sinkender Nutzerzahlen durchaus denkbar.

24.09.2018

Das Android Studio Update – So aktualisieren Sie Ihre App

Android Studio 3.2 soll dafür sorgen, dass die Inhalte Ihrer App spielend einfach nach Google Assistant gelangen. Doch das Update hat noch einige weitere sinnvolle Neuerungen auf Lager, für welche sich das Updaten auf jeden Fall lohnt. Davon ist unter anderem das Betriebssystem Android Pie betroffen.

Speicher effektiver nutzen dank Update
Das neue Format Android App Bundle ist der vielleicht wichtigste Bestandteil von Android Studio 3.2. Sie haben damit die Möglichkeit, mehr als doppelt so viel Speicher zu nutzen wie bisher. 64 Prozent der gesamten Dateigröße kann durch die Nutzung im Vergleich zum bisherigen APK-Format gespeichert werden. Wichtiger Nebeneffekt: Auch für das Android 9 Pie sind sie nach dem Update bestens gerüstet.

Diese Verbesserungen erwarten Sie
Nicht nur das Material Design wurde aktualisiert, sondern auch der Zugriff auf Komponenten einer brandneuen Design-Sprache ist nun einfacher. Zu diesem Zweck wurden auch die Intellij-Plattform und Kotlin aufgefrischt. Durch diesen Schritt wird die Handhabung des neuen Android Pie wesentlich optimiert. Zudem verbessert das Update die Migration der Android-Support-Librarys und ermöglicht damit die Erweiterung zu Android-X.

Slices bietet neue Möglichkeiten
Sie können die in Android vorhandenen KI-Funktionen nun effektiver nutzen, indem Sie Ihre App mit der Slices-Provider-API erweitern. Ihre Google-Inhalte werden infolge dessen innerhalb von Google Assistant und bei Suchvorschlägen seitens Google sofort angezeigt. Zudem liefert Android Studio 3.2 eine sehr gute Vorlage für die Integration der API.

Erstellung von Beispieldaten wird einfacher
Vor allem Entwickler neuer Apps waren in der Vergangenheit von einem unangenehmen Problem betroffen: Die tatsächlichen Daten wurden erst zur Laufzeit angezeigt und die Vorschau im Editor enthielt unvollständige Daten. Aus diesem Grund war die Vorschau nicht realistisch und dadurch wenig hilfreich. In der neuen Version von Android Studio werden hingegen Beispiel-Dateien angezeigt, welche die Entwicklung wesentlich angenehmer machen. Vor allem die Erstellung neuer Layouts funktioniert nun besser.

Verbesserung des Emulators
Auch der Emulator von Android hält einige interessante und sinnvolle Verbesserungen bereit. Sie können zum Beispiel den aktuellen Zustand Ihrer App in speziellen Snapshots speichern. Diese können im Bedarfsfall zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb von gerade einmal zwei Sekunden geladen und wiederhergestellt werde. Die Funktion ist vergleichbar mit einem Backup. Das Wechseln zwischen verschiedenen Snapshots funktioniert denkbar einfach mit der Hilfe von Quick-Boot. Eine weitere Neuerung für den Emulator: Sie können den Bildschirm mitsamt dem zugehörigen Ton aufnehmen. Die Aufnahme von Audio und Video in Kombination funktioniert auf jeder Version von Android reibungslos und ohne besondere Einschränkungen. Die so entstandenen Aufnahmen können Sie im Nachhinein entweder als GIF-Datei oder als Webm-Datei auf dem Smartphone oder nach der Übertragung auf dem PC abspeichern.

Energie sparen dank neuen Energy Profiler
Die Auswirkungen der App kann auf dem Smartphone analysiert werden und der Akkuverbrauch wird anhand eines Graphen dargestellt. Somit wird die eindeutige Identifikation von besonders energiefressendem Code erleichtert.

So funktioniert das Update
Auf der Seite von Android-Studio können Sie die Version 3.2 im Download-Bereich herunterladen. Falls Sie auch die Emulator-Funktion nutzen möchten, müssen Sie den Android-Studio-SDK-Manager auf die aktuelle Version updaten – die Rede ist hier von der Version 28.0.7.

21. Sep 2018 PayPal übernimmt iZettle für 2,2 Milliarden Dollar

Die Übernahme des schwedischen Startups iZettle durch PayPal ist nun beschlossene Sache. Sie muss nur noch von den britischen Wettbewerbsbehörden bewilligt werden. Die Übernahme wird dem Online-Bezahldienst insgesamt 2,2 Milliarden Dollar kosten. iZettle ist gerade in Europa und Südamerika bei kleineren Unternehmen und Händlern beliebt, hier verspricht sich der Online-Bezahldienst einen starken Zuwachs.

Übernahme für 2,2 Milliarden Dollar
Nun ist es abgeschlossen: PayPal übernimmt für 2,2 Milliarden US-Dollar das schwedische Startup iZettle. Schon im Mai gab der Online-Bezahldienst bekannt, dass er gerne iZettle übernehmen würde. Mit den 2,2 Milliarden Dollar stellt dies die bisher größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens dar. PayPal will mit der Übernahme sein Angebot im Bereich der mobilen Zahlungen erweitern, vor allem in Europa und Lateinamerika, wo iZettle stark verbreitet ist. Laut dem PayPal-CEO, Bill Ready, will der Online-Bezahldienst mit der Übernahme vor allem kleinere Unternehmen unterstützen. Das schwedische Startup bietet dem Unternehmen einige Produkte und Dienste, die es Händlern erlauben, den Kunden im Laden, über das Internet oder Smartphone zu treffen.iZettle und sein mobiler Kartenleser
Der CEO und Mitbegründer von iZettle, Jacob de Geer, wird sein Unternehmen weiterhin leiten. Das gleiche gilt auch für den Vorstandsvorsitzenden Magnus Nilsson. iZettle machte mit seinem elektronischen Kartenleser auf sich aufmerksam. Das 2010 gegründete Unternehmen entwickelte einen mobilen Mini-Kartenleser, mit dem auch kleine Händler Kartenzahlungen entgegennehmen konnten. iZettle konnte sich besonders in Europa und Südamerika ausbreiten. Durch die Übernahme hat PayPal die Chance, auch hier im stationären Bereich Fuß zu fassen.Aufsichtsbehörden müssen noch zusagen
Auch wenn PayPal die Übernahme als bereits abgeschlossen ansieht, so muss sie noch von der britischen Wettbewerbsbehörde UK Competition and Markets Authority (CMA) bewilligt werden. Die ausstehende Zusage der CMA hat die Kaufentscheidung des Online-Bezahldienstes nicht beeinflusst. Dennoch arbeitet das Unternehmen mit der CMA während der Prüfung zusammen. So lange die Prüfung noch läuft, werden iZettle und PayPal ihre Marken und Geschäfte voneinander trennen. Das wurde zuvor mit den Prüfern der CMA so abgesprochen.

EU - Amazon

19. Sep 2018 Amazon im Visier der EU-Kommission

Die Händler auf der Verkaufsplattform von amazon wurden kürzlich von der EU-Kommission kontaktiert. Grund für die Kontaktaufnahme ist die Untersuchung von möglichen Rechtsverstößen seitens des Unternehmens – das behauptet die Kommission zumindest in einem offiziellen Statement. Der Internetriese soll sensible Daten von den Käufen über Drittanbieter zum Zweck der Marktanalyse missbraucht haben.

Alle Fakten zur Untersuchung
Wettbewerbsrechtliche Verstöße werden amazon aktuell vorgeworfen. Aus diesem Grund hat die EU-Kommission Fragebögen an zahlreiche Händler auf amazons Verkaufsplattform angeschrieben. Im Kern dreht sich die Befragung vor allem darum, wie die Plattform mit den Daten der Kunden umgeht, welche über die zahlreichen Händler Produkte kaufen. Zahlen und Fakten, welche aus diesen Transaktionen hervorgehen, dürfen von amazon theoretisch nur dazu genutzt werden, um den eigenen Service speziell für Einzelhändler zu verbessern. Untersagt ist es hingegen, dass das Unternehmen die Daten für eigene Zwecke missbraucht. Der Verdacht liegt nahe, dass amazon die entsprechenden Informationen auch dafür nutzt, sein eigenes Marketing bzw. die eigenen Verkäufe zu optimieren. Möglicherweise möchte das Unternehmen seine Kunden und deren Bedürfnisse mithilfe der Daten besser einschätzen lernen – was nicht erlaubt wäre.

Händler auf dem amazon Marketplace sind erster Ansprechpartner
Die Untersuchung der EU-Kommission gilt bisher nicht als offiziell. Weil die Institution der Sache aber nach eigener Aussagte trotzdem nachgehen wolle, möchte sie sich ein Bild von der Lage auf dem Marktplatz machen. Die Kommission ist berechtigt dazu, die Auskunft von den Händlern auf dem Marketplace zu verlangen, weil es sich um wichtige Informationen handeln könnte, sofern es in Zukunft zu einer Ermittlung kommen sollte. Ob das wahrheitsgemäße Ausfüllen der betreffenden Fragebögen allerdings verpflichtend ist, darf bezweifelt werden. In ihrem eigenen Interesse sollten die Einzelhändler die Formulare trotzdem ohne zu zögern ausfüllen. Nur so kann geklärt werden, ob es weiteren Handlungsbedarf seitens der Kommission gibt.

Chef von amazon sieht keine Probleme
Jeff Bezos, der Gründer und Präsident des Internetriesen amazon, nimmt die Befragung hin und sieht das ganze Problem eher gelassen. Bereits im Jahr 2017 wurde die Handelsplattform von der Kommission untersucht und musste infolge dessen eine satte Nachzahlung von 250 Millionen Euro leisten, da zu wenig Steuern bezahlt worden waren. Vergünstigungen hatten gegen Beihilfevorschriften der EU verstoßen und mussten entsprechend nachgezahlt werden. Dieser Zustand lag darin begründet, dass amazon bis 2015 alle Gewinne in Luxemburg versteuert hatte. Dies wird inzwischen anders gehandhabt.

Sogar in den USA gibt es zahlreiche Kritiker des Konzerns, welche ebenfalls auf den Wettbewerb betreffende Regulierungen hinweisen. Bezos begegnet dieser Kritik betont gelassen, indem er versichert, dass amazon einfallsreich sei. Unabhängig davon, welche Regulierungen zukünftig in Kraft treten werden – der Internetgigant würde eine Möglichkeit finden, seine Ziele zu verwirklichen und die Kunden zufriedenzustellen. Diese Aussage hat Jeff Bezos offiziell im Rahmen einer Veranstaltung des Economic Club in Washington gemacht.

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10.09.2018

 

Eine Single-Sign-on-Lösung, die von deutschem Datenschutz geprägt ist, ist seit Jahren etwas, worum verschiedene Unternehmen ringen und demnächst wird bereits der zweite Dienst dieser Art mit NetzID starten. NetID verspricht einen Login-Schlüssel für viele Webseiten!

Datenschutz freundliche Login-Lösung
Wenn es darum geht, dass eine Vielzahl von Partnern unter einen Hut gebracht werden muss, dann können die Dinge schon mal etwas länger dauern und so ist dies bei NetID der Fall, bei welchem es um einen Standard für einen deutschen Single-Sign-on-Dienst geht, welcher schon mehrere Jahre lang im Gespräch ist. Im Rahmen einer Stiftung planen diverse Internetunternehmen wie die RTL-Gruppe, Pro-Sieben-Sat.1 und auch der United-Internet-Konzern – zu welchem zusätzlich zu Web.de und GMX noch weitere zahlreiche Unternehmen des Internets gehören – mit europäisch geprägten Datenschutzrichtlinien und mit deutscher Handschrift geprägte Datenschutz freundliche Login-Lösung. Ein von der European NetID Foundation geplantes Etablissement eines Standards, welches flächendeckend in ganz Europa privacy-geschützte und sichere Logins anbieten wird – mit dem Facebook- oder Google-Login vergleichbar – soll hier Abhilfe schaffen, da es auch für andere zahlreiche Dienste fungiert.

Der Grund, weshalb inzwischen über ein Jahr seit der Vorstellung der Idee vergangen und noch immer kein fertiges und vorzeigbares Produkt verfügbar ist, liegt neben zahlreicher technischer Gründe wohl auch an der großen Anzahl an Partnern, die für dieses Projekt eines ins Boot geholt werden sollen. Solch ein Standard wird nämlich erst dann wirklich erfolgreich, wenn er bereits von Anfang an eine hohe Anzahl an Nutzungsszenarien unterstützt und genügend Partner sich mit an Bord befinden.

Partnerschaft mit Otto und Zalando
Aufgrund seiner Ausrichtung und seiner Größe ist Zalando ein attraktiver Partner für das System, welcher bereits im Frühjahr als Partner vermeldet werden konnte. Des Weiteren vermelden nun die NetzID-Initiatoren die Partnerschaft mit der Otto-Group und seinen etwa 25 Millionen registrierten Kunden und unzähligen Webshops beginnend von Otto und SportScheck bis zu About You und Bonprix bis schließlich hin zu Limango und MyToys. Diese Partnerschaften verzeichnen einen großen Erfolg, da man wohl Amazon als den größten Player auf diesem Gebiet eher nicht dazu bringen kann, sich diesem Projekt anzuschließen. Doch immerhin sind die zwei Schwergewichte Zalando und auch Otto im europäischen und deutschen eCommerce mit am Start. So erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Otto-Group, Rainer Hillebrand, dass diese gerade in Zeiten der Digitalisierung einen transparenten und auch fairen Wettbewerb sicherstellen müssen und es sie freut, dass sie nun gemeinsam mit anderen Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft ein signifikantes Zeichen in diese Richtung gehend setzen können.

Alles nicht so einfach!
Zunächst war mal von Anfang September die Rede für den Start des Projekts, doch bisher ist der Termin hierfür weiterhin völlig unklar. Doch laut Branchenvertretern ist der Start nicht mehr allzu weit entfernt und scheinbar hapert es derzeit nur noch an technischen Details und diese Technik hinter dieser Allianz ist gar nicht mal so trivial, denn dabei geht es primär um individuelle Einwilligungen für Targeting und Tracking von Marketinginformationen über den Nutzer sowie um Rechtevergaben. Zudem steht die Frage im Raum, welche der Partner auf welche Informationen einen Zugriff erhalten soll, denn all die Daten, die der Kunde zB bei About You hinterlässt, sollen nicht auch Zalando oder anderen Händlern gleichzeitig zur Verfügung stehen und auch umgekehrt. Die Aufgabe der Login-Allianz ist hierbei, dass diese nur das Clearing übernimmt, sie also festlegt, ob die Zugangsdaten korrekt sind und auch, welche Daten über einen bestimmten Nutzer auf welcher Webseite gesammelt und an wen dann weitergegeben werden dürfen. Der Datenschutz bedarf hier also noch einiger Regelung.
In der kommenden Woche zur Dmexco wird man bestimmt detailliertere Informationen erhalten und möglich wäre es, dass man auf der einen Seite auch noch von weiteren Partnern erfährt, die an dem bis dato mehr eCommerce-haltigen System beteiligt sind. – Auf der anderen Seite wäre dies jedoch der angestrebte Startzeitpunkt gewesen.

NetID und seine liebe Konkurrenz
Es bleibt nun zu hoffen, dass es mit NetID besser funktionieren könnte als es das mit dem in Konkurrenz stehenden Dienst von Verimi tut – welches natürlich nicht von den beiden Betreiberkonsortien als Konkurrenz verstanden wissen will. Auch einige Monate nach dessen zögerlichem Start hat der von Axel Springer, Daimler, Allianz, der Deutschen Bank und noch so einigen anderen weiteren großen Partnern gelaunchte Service eher weniger Akzeptanz bei seinen Kunden gefunden, welche sich die Initiatoren wohl eher gewünscht haben dürften, mehr noch – es sorgt vermehrt durch Personalveränderungen für Schlagzeilen in den Medien! In der Vergangenheit hat der Geschäftsführer der United Internet Media, Jan Oetjen, es mehrfach explizit auf den Punkt gebracht, welch hohen Stellenwert ein solcher SSO-Service für die Internetwirtschaft in Deutschland hat und haben wird, indem er erklärt, dass er alle interessanten digitalen Technologien aus Europa hat auswandern lassen und ihnen nun nur noch die Kundennähe und damit also auch die Daten blieben. Dies sei ihre allerletzte Chance, sagte er weiter.

Ein Single-Sign-on-Standard mit deutscher Handschrift wäre tatsächlich ein gutes Gegengewicht zu Facebook- und Google-eigenen Diensten, welche den Aspekt des Trackings eher im Blick des Serviceanbieters auslegen. So erhielte der Kunde die Möglichkeit, seine Rechte individuell zu vergeben und ebenso die hohe Anzahl der miteinander in Konkurrenz stehenden Shops würden schon allein aus Futterneidgründen darauf dringen, dass jeder nur die Daten erhält, die ihm zustehen. Im Gegensatz zu Verimi besitzt das NetzID-Konsortium jedoch auch einen Ass mehr im Ärmel, nämlich in Form von RTL und Pro-Sieben-Sat.1, welche das Projekt von Anfang an mit der entsprechenden Medialeistung vorantreiben können. Ebenso verfügt auch United Internet mit GMX und Web.de über weit mehr als 30 Millionen aktiv verwendete Nutzerkonten (als “in den letzten 30 Tagen abgerufen” definiert) und ist so nicht nur dazu in der Lage, eine hohe Anzahl an Kunden einzubringen, sondern auch das System über die eigenen Dienste populär machen zu können.

Letztendlich bleibt abzuwarten, wer sich von den beiden – NetID oder Verimi – durchsetzen wird und ob überhaupt einer der beiden. Am Ende ist der Internetnutzer der Verlierer. Als Fazit bleibt zu sagen, dass es nicht ganz klar ist, warum NetID und Verimi nicht zueinander finden können, doch offensichtlich ist, dass beide dieser Systeme mit verschiedenen Ansätzen entwickelt werden, welche zukünftig eher nicht zueinander passen und so doch an den beiden Standards kein Weg vorbei führen wird.