Die Online-Marktplätze stellen einen Vertriebskanal, von dem die Händler kostengünstig und ohne großen Mehraufwand Gebrauch machen können, dar. Allerdings ist es empfehlenswert, die Chancen und die Risiken gründlich abzuwägen.

Die Online-Marktplätze breiten sich sehr schnell aus. Seit dem Zeitpunkt als die Vorreiter Ebay und Amazon zu einem unentbehrlichen Bestandteil der digitalen Ökonomie geworden sind, herrscht ein regelrechter Plattform-Boom. Seit dem Jahr 2013 finden immer mehr spezialisierte Online-Marktplätze ihren Platz in der Nische – die Tendenz steigt weiter. Zu den Treibern dieser Entwicklung gehörten die Vermittlungsplattformen wie Lieferheld und Lieferando.de: Über diese Plattformen werden seitens der Restaurants die Speisen einer breiten Masse an Kunden angeboten, die von einer großen Auswahl unterschiedlichster Gerichte profitieren, welche die Kunden einfach bestellen können und bequem nach Hause geliefert bekommen. Das ist eine Situation, die für alle Beteiligten Vorteile bietet.

Einfach und kostengünstig

Den Händlern werden gleich mehrere Vorteile gewährt, um ihre Produkte über die Online-Marktplätze veräußern zu können. Eine derartige Plattform ist ein zusätzlicher Vertriebskanal, von welchem die Händler kostengünstig und ohne großen Aufwand Gebrauch machen können. Falls die Händler bereits einen eigenen Onlineshop betreiben – was in der Regel der Fall ist –, dann müssen diese keine Infrastruktur aufbauen, um ihre Waren auf dem Online-Marktplatz zur Verfügung stellen zu können. Sämtliche wichtigen Bestandteile, wie beispielsweise die Produktbilder, die Produktbeschreibungen etc., sind bereits verfügbar und lassen sich auf dieser Plattform mit einem minimalen Aufwand einsetzen.

Die Onlinehändler müssen sich weder mit den Betrieb der Plattform noch mit dem begleitenden Marketing oder der Suchmaschinenoptimierung befassen. Für die Händler besteht sogar die Möglichkeit, vom zentralen Marketing des Online-Marktplatzes zu profitieren, beispielsweise indem diese an einer Gutscheinaktion teilnehmen. Die Onlinehändler machen von der verfügbaren Infrastruktur der Plattform Gebrauch, ohne etwas in finanzieller Hinsicht zu riskieren. Es ist allgemein bekannt, dass die Plattformbetreiber von dem teilnehmenden Onlinehändler eine Provision in einer zuvor festgelegten Höhe erhalten, falls die Kunden ein Produkt käuflich erwerben. Dementsprechend können die Onlinehändler die Risiken, jedoch auch die Chancen im Vorfeld sehr genau abschätzen und sich auf der Basis einer verbindlichen Kosten-Nutzen-Analyse für den Vertrieb ihrer Produkte auf einem Online-Marktplatz entscheiden.

Ein digitaler Schaufensterbummel

Ein weiterer großer Vorteil ist in der Möglichkeit vorhanden, neue Zielgruppen und Kundensegmente zu erschließen. Wenn sich ein Fashion-Händler in seinem eigenen Onlineshop beispielsweise mehr auf die Business-Casual-Mode konzentriert, dann kann er über die Plattform auch sportlich gekleidete Menschen erreichen, die auf der Suche nach einem Outfit für ein Vorstellungsgespräch sind und auf diese Weise seine Reichweite deutlich erweitern. Gerade die Tatsache, dass so viele unterschiedliche Händler eine große Auswahl ihrer Produkte auf einer einzigen Plattform zur Verfügung stellen, ist für die Kunden ein großer Mehrwert.

Die Möglichkeit, auf einem Marktplatz mit einem riesigen Sortiment das Gesuchte zu entdecken, ist erheblich größer als in einem Onlineshop eines bestimmten Labels, welches lediglich seine eigenen Produkte präsentiert. Viele Besucher stöbern auf der Plattform und machen auf diese Weise einen digitalen Schaufensterbummel – dabei wissen diese noch nicht, was genau sie käuflich erwerben möchten. Sobald die eigenen Produkte in der Trefferliste erscheinen (Cross-Selling), dann existiert eine realistische Chance, die Laufkundschaft im Internet auf sich aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen.

Die Risiken abwägen

Es ist unstreitig, dass derartige Plattformen viele Vorteile bieten. Sich jedoch vorschnell in das Abenteuer Online-Markplatz zu stürzen, ist für die Händler die verkehrte Vorgehensweise. Es existieren durchaus Risiken, die man gründlich abwägen sollte. Auf diese Weise sollten sich die Händler die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Widerrufbestimmungen der Plattformbetreiber genau anschauen, da diese für sie verpflichtend sind, sobald sie auf dem Online-Marktplatz tätig werden. Bezüglich der Preisgestaltung ist ebenfalls Vorsicht geboten. Angesichts der zu erwartenden höheren Umsätze auf der Plattform haben die Händler die Möglichkeit, ihre Preise dort niedriger zu gestalten als in ihrem eigenen Shop.

Hierbei besteht jedoch die Gefahr, die dort befindlichen Umsätze durch die Plattform zu vernichten. Die Einzelhändler müssen demnach ganz genau wissen, welche Artikel, wo und zu welchem Preis ihrerseits veräußert werden können, um einen möglichst großen Umsatz zu realisieren. Bezüglich des Umganges mit den Warenbeständen ist eine ähnlich überlegte Vorgehensweise empfehlenswert. Die exakte Überwachung der Produktverfügbarkeit ist ein entscheidendes Erfolgskriterium, falls die Händler ihre Produkte über verschiedene Kanäle verkaufen. Das Risiko, die Kunden zu verärgern oder sogar zu vergraulen, ist extrem groß, falls die vermeintlich vorrätigen Produkte doch nicht verfügbar oder erst nach einer langen Wartezeit lieferbar sind. Um dies zu verhindern, sollten die Einzelhändler entweder getrennte Sortimente verwalten oder eine Technologie verwenden, die eine kanalübergreifende Steuerung der Verfügbarkeit in Echtzeit ermöglicht.

Darüber hinaus befinden sich dort noch die Online-Marktplätze der Marktführer Amazon und Ebay, die mittlerweile über eine sehr große Marktmacht verfügen. Diese sind als Plattform-Giganten in der Lage, die Rahmenbedingungen zu beeinflussen, etwa indem sie die Preise und die Lieferfristen festlegen. Das verstärkte Aufkommen spezialisierter Nischen-Marktplätze bietet diesbezüglich eine große Chance: Indem Amazon und Ebay die Marktanteile weggenommen werden, kann die Macht der Big Player zukünftig verringert und somit für einen faireren Wettbewerb gesorgt werden.

Die Produktinformationen und die Preise automatisch ausschalten

Die Händler sollten bei ihrer Entscheidung, auf einem Online-Marktplatz tätig zu sein, auch die technischen Aspekte berücksichtigen. Zwecks Vermeidung eines erheblichen Mehraufwandes, ist es empfehlenswert, sich sowohl auf der Plattform als auch im eigenen Onlineshop derselben Produktdatenbank zu bedienen. Andernfalls kann es notwendig sein, die Bilder und die Beschreibungen doppelt zu verwalten und zu pflegen, was sehr ineffizient ist. Darüber hinaus ist die Möglichkeit wichtig, die Änderungen hinsichtlich der Preise oder der Verfügbarkeiten zügig ausführen zu können. Wenn ein Händler die Preise in seinem Shop aktualisiert, dann sollte dies zeitnah auch auf dem Online-Marktplatz geschehen – idealerweise in Echtzeit.

Seitens des Plattformbetreibers ist es diesbezüglich erforderlich, dass dieser eine Technologie verwendet, die mit einer Funktion der automatisierten Datenübergabe ausgestattet ist: Ausschließlich dann besteht die Möglichkeit, die Änderungen in den Systemen des Einzelhändlers vollautomatisiert in die Datenbank des Online-Marktplatzes zu übernehmen. Des Weiteren müssen die Betreiber eine Reihe an Voraussetzungen erfüllen, damit die Händler auf ihrer Plattform tätig werden und diese dementsprechend erfolgreich machen können.

Die Zahlungsabwicklung über ein BaFin-zugelassenes Zahlungsinstitut

Die Zahlungsabwicklung stellt ein wichtiges Erfolgskriterium dar: Gemäß dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) sind die Finanztransfergeschäfte im Sinne des § 1 Satz 2 Nr. 6 ZAG genehmigungspflichtig, das bedeutet, dass die Plattformbetreiber in der Regel eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) benötigen, falls diese beabsichtigen, die Geldtransfer-Dienste von dem Kunden zu dem Verkäufer abzuwickeln – dies stellt ein kostenintensives Verfahren dar. Es existiert jedoch eine einfache Alternative: Die Zusammenarbeit mit einem seitens der BaFin zugelassenen Zahlungsinstitut. Mithilfe von einem derartigen Zahlungsinstitut ist es möglich, die Transaktionen sicher und zuverlässig zu realisieren.

Zwischen dem Plattformbetreiber und dem Zahlungsdienstleister wird einen Rahmenvertrag abgeschlossen, während die Händler sodann einen Einzelvertrag mit dem Zahlungsinstitut vereinbaren. Der Geldfluss wird wie folgt ausgeführt: Der Zahlungsdienstleister erhält sämtliche Rechnungsbeträge von den Kunden des jeweiligen Händlers und zahlt die Umsätze, abzüglich einer Provision für den Plattformbetreiber, an den jeweiligen Händler aus.

Der schnelle und unkomplizierte Onboarding-Prozess ist eine unabdingbare Voraussetzung

Für eine möglichst attraktive Gestaltung dieses Modells ist ein automatisierter und browserbasierter Onboarding-Prozess empfehlenswert. Bestenfalls stellt der Plattformbetreiber dem Zahlungsinstitut die Daten der neuen Händler bereits im Vorfeld zur Verfügung, damit dieses die verfügbaren Informationen in das System einfügen kann. Ein Internet-Assistent unterstützt bei sämtlichen erforderlichen Schritten bezüglich der Anmeldung.

Diesbezüglich lassen sich die möglicherweise fehlenden Informationen vervollständigen und/oder die erforderlichen Dokumente hochladen. Alternativ wird seitens des Zahlungsinstitutes die komplette Anmeldung als Dienstleistung übernommen. Durch einen automatisierten Onboarding-Prozess wird es den Betreibern ermöglicht, die Händler mit einem möglichst geringen Aufwand in eine Plattform einzugliedern. Dabei sind grundsätzlich sämtliche relevanten Prüfungen, wie beispielsweise ein Compliance Check und die Identifizierung, dergestalt optimiert, sodass die Händler innerhalb von lediglich 24 Stunden freigeschaltet werden können. Diese haben sodann die Möglichkeit, im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit über eine Payment-Schnittstelle sämtliche Umsätze und Zahlungsflüsse jederzeit einzusehen.

Die Abwicklung gemischter Warenkörbe

Die Plattformbetreiber sollten bei ihrer Entscheidung für ein Zahlungsinstitut unbedingt darauf achten, dass dieses die gemischten Warenkörbe abwickeln kann – dies stellt eine äußerst komplexe Vorgehensweise dar. Für ein Maximum an Kundenfreundlichkeit und Usability sollten die Kunden die Möglichkeit haben, die Produkte verschiedener Händler in einem einzigen Checkout-Vorgang käuflich zu erwerben und zu bezahlen. Diesbezüglich ist es erforderlich, dass eine korrekte Verteilung der Bestellungen und der Transaktionen auf die jeweiligen Lieferanten stattfindet. Ferner ist es ebenso wichtig, dass der Kunde die Möglichkeit hat, die einzelnen Produkte einer umfangreicheren Bestellung zu stornieren bzw. dass eine Lieferung der verfügbaren Waren auch dann erfolgt, wenn ein Produkt aus der Gesamtbestellung nicht lieferbar ist. Selbstverständlich muss der Zahlungsdienstleister bei der Speicherung und der Verarbeitung der sensiblen Zahlungs- und Kundendaten die höchsten Sicherheitsstandards erfüllen.

Kein Risiko eingehen

Die Übergabe der Zahlungsabwicklung an einen spezialisierten Dienstleister bietet für den Plattformbetreiber auch im Schadenfall einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund der Tatsache, dass der Betreiber als technischer Dienstleister ausschließlich die Infrastruktur, nämlich die Plattform, zur Verfügung stellt, ist es der Händler, der einen Vertrag mit den Endkunden abschließt und daher für die Schadensregulierung zuständig ist.

Für den Eintritt eines eventuellen Zahlungsausfalls sollte die Payment Software mit der Komponente eines automatisierten Mahnwesens ausgestattet sein, welches im Falle einer ausstehenden Forderung oder bei den Rückbelastungen automatisch veranlasst wird. Darüber hinaus sollte der Mahnlauf individuell auszurichten sein. Idealerweise sollte das Zahlungsinstitut ein integriertes Risikomanagement anbieten, sodass die Zahlungsausfälle gar nicht erst auftreten: Auf der Basis von verschiedenen Risiko-Checks sollte eine automatisierte Auswahl der Zahlungsmittel stattfinden, damit die unsicheren Zahlungsarten, wie beispielsweise der Rechnungskauf, den potenziellen Schuldnern nicht zur Auswahl stehen. Auf welche Weise sich der Risiko-Check gestalten und realisieren lässt, ist individuell festzulegen.

Das Produkt und die Branche als Erfolgsfaktoren

Allerdings sind nicht alle Produkte für einen Vertrieb über den Online-Marktplatz geeignet. Bei der Unterhaltungselektronik beispielsweise ist die Gewinnspanne zu niedrig, sodass es einem Händler nicht möglich ist, den Plattformbetreiber für seine Vermittlung zu entlohnen. Es existieren jedoch umfangreiche erfolgreiche Beispiele aus dem B2C-Umfeld, beispielsweise im Möbel- und Fashion-Handel: Statt im Möbelhaus, im Shoppingcenter oder in der Innenstadt einzukaufen, können die Konsumenten auf einem Online-Marktplatz ein ebenso großes, wenn nicht sogar größeres, Warenangebot an Einrichtungsgegenständen oder Bekleidung sämtlicher Stilrichtungen sowie in allen Preisklassen ausfindig machen.

Ein weiteren Bereich, in dem sich die Online-Marktplätze immer größerer Beliebtheit erfreuen, stellen die Portale für die Preis-, Tarif- oder Anbietervergleiche dar. Außer der reinen Angebotsvermittlung wird über viele dieser Plattformen mittlerweile auch der Rechnungskauf realisiert. Dasselbe gilt für die Vermittlung der Reinigungs- und Pflegekräfte, die ihren Service auf einer Plattform anbieten. Darüber hinaus haben sich die Online-Marktplätze auch im B2B-Bereich etabliert, beispielsweise im Bauwesen: Statt die einzelnen Baustoffe in verschiedenen Onlineshops zu kaufen oder über die stationären Händler beziehen zu müssen, haben die Baufirmen die Möglichkeit, sämtliche Materialien, die diese für ein Bauvorhaben benötigen, auf einer einzigen Plattform zu bestellen. Somit steht fest: Mit den geeigneten Produkten in der richtigen Branche sind die Online-Marktplätze für die Händler ein attraktiver Verkaufskanal, über den diese ihre Reichweite unkompliziert erweitern und ihren Umsatz erheblich steigern können, wenn die Plattformbetreiber die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen haben.

Die beiden Spielwaren-Riesen LEGO und Playmobil haben sich im Weihnachtsgeschäft 2015 im Online-Handel ein erbittertes Duell geliefert. Der E-Commerce-Marktforscher metoda GmbH hat den Markt analysiert und die Umsatzhits sowie die Stückzahlen benannt. Über Amazon.de wurden im Saisongeschäft mit den wichtigsten Produkten der beiden Kontrahenten mehr als zwölf Millionen Euro Umsatz realisiert. Mit seinen Topsellern ist LEGO der Umsatzkönig. Innerhalb des gesamten Angebotes liegt Playmobil hinsichtlich der Stückzahlen jedoch in Führung.

Im Vorfeld der Spielwarenmesse in Nürnberg hatte der Münchner E-Commerce-Marktforscher metoda GmbH den Spielwarenmarkt analysiert. Die Analyse, wie das Duell LEGO contra Playmobil verlaufen ist, wurde über die Monate November und Dezember 2015 durchgeführt. Die metoda GmbH hat diesbezüglich den Abverkauf der nachfragestärksten Produkte analysiert.

Insgesamt wurden in dem Zeitraum zwischen dem 4. November 2015 und dem 31. Dezember 2015 mehr als 700 Artikel der beiden Hersteller analysiert. Hierbei wurde deutlich, dass die beiden Rivalen trotz der fast identischen Zielgruppe und einem vergleichbaren Marktumfeld absolut unterschiedliche Vermarktungsansätze anstreben. Während LEGO darüber hinaus Lizenzen erwirbt und mit den Produkten wie beispielsweise der starken “Star Wars”-Marke Erfolge verzeichnet, vertraut man bei Playmobil im fränkischen Zirndorf auf die eigene Markenstärke und die günstigeren Preise.

Hinsichtlich der Stückzahlen liegen die Konkurrenten dicht beieinander

Hinsichtlich der Stückzahlen liegen die Konkurrenten überraschend dicht beieinander. Im Umsatzvergleich gibt es jedoch einen eindeutigen Sieger. LEGO besiegt seinen deutschen Wettbewerber deutlich nach Einnahmen. Die TOP-20 der Bestseller-Produkte von LEGO hatten im Betrachtungszeitraum den 2,4-fachen Umsatz der 20 Topseller von Playmobil realisiert. Der Amazon-Umsatz mit den TOP-20 aus der LEGO-Produktion bezifferte sich im untersuchten Zeitraum auf etwas mehr als neun Millionen Euro. Über Amazon.de wurden mit den 20 nachfragestärksten Playmobil-Produkten zeitgleich Einnahmen in Höhe von etwa 3,7 Millionen Euro realisiert. Hierbei generierte der LEGO-Topseller nur zu Weihnachten 2015 einen Umsatz in Höhe von fast 1,9 Mio. Euro. Im Umsatzduell über das gesamte Angebot ergibt sich für LEGO ein Marktanteil in Höhe von 61,8 Prozent, während lediglich 38,2 Prozent der kumulierten Einnahmen auf Playmobil entfallen sind.

In der Detailbetrachtung wird die Stärke der bewährten Markenkooperationen von LEGO verdeutlicht. Das Produkt “LEGO Technic – Mercedes-Benz Arocs 3245” hat sich im Betrachtungszeitraum als alleiniger Umsatzkönig auf Platz eins positioniert. Der Bausatz, der sich preislich und thematisch auch an die großen Kinder richtet, verkaufte sich mehr als 11.000 Mal und erzielte somit einen Umsatz in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgte das Produkt “LEGO Star Wars Millennium Falcon” mit fast 7.300 Verkäufen und einem Umsatzwert von etwa 950.000 Euro und auf Platz drei folgte das Produkt “LEGO Technic – Volvo L350F Radlader”, welches einen Umsatz in Höhe von 730.000 Euro erzielte. Alle drei Tophits zeichnen sich durch einen relativ hohen Kaufpreis zwischen 150,00 und 200,00 Euro aus. Hinsichtlich der Stückzahlen sieht die Reihenfolge jedoch schon anders aus. In diesem Zusammenhang erreicht der trendige “LEGO Star Wars Adventskalender” den ersten Platz. Angesichts der vergleichsweise günstigen 31,00 Euro haben fast 17.000 Amazon-Kunden zugegriffen; gefolgt von dem Produkt “LEGO Duplo –  Eisenbahn Starter Set” mit fast 12.500 Verkäufen, vor dem Produkt “LEGO Technic – Mercedes-Benz Arocs”.

Star Wars contra Kinderklinik mit Einrichtung

Den Umsatzhit Nummer eins bei Playmobil stellte hingegen das Produkt “Playmobil – Kinderklinik mit Einrichtung” dar. Der für das Playmobil-Sortiment mit fast 80,00 Euro überdurchschnittlich teure Bausatz fand trotzdem seine Abnehmer und wurde im Betrachtungszeitraum von mehr als 9.000 Kunden bestellt. Im Verkauf hat das Produkt “Playmobil – Kinderklinik mit Einrichtung” einen Weihnachtsumsatz von etwa 715.000 Euro realisiert. Im Playmobil-Umsatzranking befindet sich das Produkt “Playmobil Großer Reiterhof mit Paddocks”, welches über 5.500 Abnehmer gefunden hat und einen Umsatz in Höhe von etwa 441.000 Euro erzielte, auf dem zweiten Platz.

Auf dem dritten Platz befindet sich das Produkt “Playmobil Königsburg der Löwenritter”, welches bei einem Kaufpreis von fast 110,00 Euro einen Umsatz von mehr als 325.000 Euro realisierte. Diesbezüglich fällt auf, dass Playmobil im eigenen Sortiment keine Entsprechung zu den teureren “LEGO Technic”-Angeboten hat. Dementsprechend bewegt sich LEGO im Duell mit Playmobil im Hochpreissegment von deutlich über 100,00 Euro fast alleine. Hinsichtlich der Stückzahlen liegt im Playmobil-Sortiment das Produkt “Playmobil Adventskalender Geheimnisvolle Piratenschatzinsel”, welches 9.409 Kunden gekauft hatten, an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei befinden sich die bereits erwähnte “Playmobil – Kinderklinik mit Einrichtung” und der “Playmobil Adventskalender Weihnachtsabend mit beleuchtetem Baum” (7.164 Verkäufe). Dadurch wird verdeutlicht, weshalb LEGO im Umsatzduell so eindeutig gewinnen konnte.

Dies wird im Hinblick auf die realisierten Durchschnittspreise bestätigt: LEGO hatte es im Betrachtungszeitraum mit den etwa 300 nachfragestärksten Produkten auf einen Durchschnittspreis in Höhe von 44,76 Euro gebracht. Demgegenüber haben die Konsumenten für die im Weihnachtsgeschäft 2015 veräußerten Playmobil-Produkte durchschnittlich lediglich 24,22 Euro ausgegeben. Zu den teuersten LEGO-Produkten im Betrachtungszeitraum gehörte das Produkt “LEGO Star Wars Death Star” mit einem durchschnittlichen Kaufpreis in Höhe von 539,89 Euro. Dieses Produkt ist als Sammlerobjekt ausschließlich über die Marketplace-Verkäufer erhältlich. Innerhalb des LEGO-Angebots erreicht dieses Produkt den 237. Verkaufsrang. Demgegenüber hat den höchsten Preis im Playmobil-Sortiment das Produkt “Playmobil Mein Großes Puppenhaus” realisiert, welches ebenfalls ausschließlich über die Marketplace-Verkäufer erhältlich ist und im Betrachtungszeitraum zu einem durchschnittlichen Kaufpreis in Höhe von 199,99 Euro veräußert wurde. Das Produkt “Playmobil Mein Großes Puppenhaus” befindet sich im Playmobil-Sortiment auf dem 363. Verkaufsrang.

Der niedrigere Kaufpreis des Playmobil-Angebots hat jedoch auch seine Vorteile. Hinsichtlich der Stückzahlen befinden sich die Franken vor der dänischen Konkurrenz. Playmobil gelangt mit seinem deutlich preisgünstigeren Angebot in mehr Kinderzimmer. Über das analysierte Gesamtangebot hat Playmobil in der Umsatzauswertung im Hinblick auf die Stückzahlen mit 54,5 zu 45,5 Prozent den Sieg in dieser wichtigen Kategorie errungen.

Zur Methodik

Das Data-Science-Team der metoda GmbH hatte sich seit mehr als zwei Jahren kontinuierlich mit den Algorithmen zur Umsatzanalyse auf Amazon beschäftigt. Hierbei wurden täglich die Rankings der relevanten Keywords und die entsprechenden Produktlisten beobachtet und analysiert. In der vorliegenden Untersuchung wurden in dem Zeitraum zwischen dem 4. November 2015 und dem 31. Dezember 2015 die Nachfragedaten von mehr als 700 umsatzstarken Produkten der Hersteller LEGO und Playmobil innerhalb der Kategorie “Spielwaren” bei Amazon.de beobachtet. Der leistungsstarke metoda-Algorithmus hat dabei mehrere Millionen Datenpunkte ausgewertet.

Die NetNames Ltd, ein Anbieter von Lösungen in den Bereichen Online-Markenschutz und Domainnamen-Management, warnt die im Bereich E-Commerce tätigen Unternehmen vor den Gefahren, die mit der sukzessiven Verfügbarkeit der neuen gTLDs zusammenhängen. Die erste Welle der öffentlich verfügbaren Domainnamen-Endungen hat zahlreiche Cybersquatter und andere Betrüger dazu veranlasst, aktiv zu werden. Entsprechend hatten die Interessenten die Möglichkeit, sich bei den jeweils zuständigen Registraren die Rechte an einer Internetadresse in Verbindung mit mehr als 30 der neuen gTLDs zu sichern. Die NetNames Ltd ist davon ausgegangen, dass in dieser heißen Phase für die Markenrechtsinhaber auch die Risiken immer stärker hervortreten werden. Zu den größten Risiken gehören:

  • Cybersquatting – Mit der Vielzahl an erhältlichen gTLDs erhöht sich auch die Anzahl an Internetadressen, die sich die sogenannten Cybersquatter sichern, um diese sodann zu überhöhten Preisen an die Markenrechtsinhaber zu veräußern.
  • Betrug – Die Verfügbarkeit von Domainnamen-Endungen, wie .clothing oder .ventures ermöglicht es den Cyberkriminellen, sich die Rechte an den seriös klingenden Domainnamen, beispielsweise in Verbindung mit einem bekannten Markennamen, zu sichern. Dies erweckt bei den Internetnutzern den Eindruck, eine legale, zum jeweiligen Markeninhaber gehörende Webseite aufzusuchen. Über derartige Webseiten veräußern die Cyberkriminellen oftmals gefälschte Waren und gefährden dadurch den Wert der zu solchen Zwecken genutzten Marken.
  • Phishing – Mit der Netzpräsenz neuer Domainnamen in Verbindung mit den neuen gTLDs werden die Markenrechtsinhaber auch stärker als jemals zuvor mit dem aufkommenden Trend des Phishing konfrontiert.

Die Webseiten, die vermeintlich an einen bekannten Markennamen angebunden sind, werden mit den Schadprogrammen (Malware) infiziert, um hierüber die persönlichen Daten ahnungsloser Kunden, wie Passwörter oder Kreditkartendetails, auszuspionieren. Außerdem bewirkt die Verfügbarkeit der ersten internationalen Domainnamen-Endung (IDN) .shabaka (.web/.netz auf arabisch) eine geographische Ausweitung der auftretenden Risiken und erhöht somit die Anforderungen an ein funktionierendes Web-Monitoring.

Stuart Fuller, Director of Commercial Operations and Communications bei der NetNames Ltd, erklärte angesichts der rund um die neuen gTLDs auftretenden Risiken, dass die Einführung der neuen gTLDs den Markeninhabern zahlreiche gute Möglichkeiten bietet, um ihre Onlinepräsenz weiter zu stabilisieren. Abgesehen davon wird die freie Verfügbarkeit der neuen Webadressen die Risiken im Onlinebereich und die bestehenden Markenschutzstrategien erheblich verändern. Die Organisationen, die im Bereich E-Commerce tätig sind, müssen kostengünstige Markenschutzprogramme konzipieren, die eine Reihe von Bausteinen in Einklang bringen sollten: Die Registrierung im Trademark Clearinghouse, die Identifikation der für die jeweilige Organisation relevanten Domainnamen und die Überwachung des Internets auf Markenrechtsverletzungen hin. Weiterhin hat Stuart Fuller ausgeführt, dass die Ermittlung der Chancen und Risiken, die jede neue gTLD im Hinblick auf die eigene Geschäftstätigkeit bietet, bei der Priorisierung der Domainnamen, die sich die jeweilige Organisation sichern möchte, und der Markenzeichen, die über eine Registrierung im Trademark Clearinghouse geschützt werden sollen, unterstützt. Die NetNamens Ltd empfiehlt, diesbezüglich einen deutlichen Fokus auf die neuen gTLDs zu richten, die im Hinblick auf das eigene Geschäft oder die eigene Branche geeignet sind. Darüber hinaus ist die Entwicklung einer effektiven Domainnamen-Strategie unerlässlich, mit deren Hilfe diejenigen Domainnamen registriert oder betrieben werden können, von denen sich die jeweilige Organisation die größten Zugewinne im Hinblick auf die zusätzlichen Online-Einnahmen oder einen intensiveren Kundendialog erhofft.

Bereits jeder dritte Nutzer des mobilen Internets in Deutschland sucht unmittelbar während des Einkaufs im stationären Einzelhandel mittels eines Smartphone nach preiswerteren Angeboten im Internet. Infolgedessen hat jeder fünfte Nutzer des mobilen Internets auch bereits die Verkäufer angesprochen, um über die Rabatte zu verhandeln. Sollten diese den Kunden beim Preis nicht wenigstens etwas entgegenkommen, kauft jeder zweite Kunde sodann vorzugsweise im Internet ein – obwohl sich dieser zuvor im Geschäft gut beraten gefühlt hat. Dieses neue Einkaufsverhalten ist insbesondere beim Kauf von Elektronikartikeln, Urlaubsreisen, Medienprodukten sowie beim Abschluss von Mobilfunktarifen beliebt.

Dies wurde durch die aktuelle Trendstudie “Mobile Internet-Nutzung 2014”, die von dem Marktforschungsinstitut NORDLIGHT research GmbH zum aktuellen Schwerpunktthema “Neues Einkaufsverhalten und Showrooming” durchgeführt wurde, verdeutlicht. In Zusammenarbeit mit der Webfrager GmbH, einem Dienstleister für Online-Befragungen, wurden über 400 Nutzer des mobilen Internets ab 16 Jahren hinsichtlich ihres mobilen Nutzungs- und Einkaufsverhaltens befragt. Diese Studie stellt seit dem Jahr 2010 regelmäßige Trendinformationen zu der Entwicklung und den Auswirkungen der mobilen Internetnutzung in Deutschland zur Verfügung.

Junge Verbraucher als Trendsetter

Die Preise des stationären und des digitalen Einzelhandels werden besonders häufig seitens der Altersgruppe der unter 30-jährigen Digital Natives (43 Prozent) während des Shoppings verglichen. Im Vergleich dazu sind die über 50-jährigen Silver Surfer (21 Prozent) diesbezüglich zurückhaltender. Der Trend zum direkten mobilen Preisvergleich hat inzwischen fast alle Waren und Dienstleistungen umfasst. Eine größere Ausnahme wird lediglich von den Waren des unmittelbaren täglichen Bedarfs dargestellt, wie etwa die Lebensmittel, die nur gelegentlich über die Online-Stores bestellt werden.

Rafael Jaron, der Geschäftsführer beim unabhängigen Marktforschungsinstitut NORDLIGHT research GmbH, erklärte, dass die Konkurrenz für den stationären Einzelhandel durch das mobile Internet  intensiviert wird. Weiterhin hat Rafael Jaron ausgeführt, dass es jedoch als Zukunftsmusik erscheine, dass der stationäre Einzelhandel zu einem reinen Showroom für den digitalen Einkauf werden könnte, da das mobile Internet auch dem stationären Handel neue Chancen bietet; beispielsweise durch die Apps, welche die Verbraucher mittels Smartphone zu den bestimmten Geschäften in ihrer Nähe führen, die Produktorientierungen und die Einkaufstipps unmittelbar im Store bereitstellen und die mobilen Couponangebote in Umlauf bringen.

Zu dem zunehmenden Wandel des Einkaufsverhaltens zählt darüber hinaus, dass immer mehr Verbraucher mittels der internetfähigen Mobilfunkgeräte einen QR-Code-Scanner (im Jahr 2014: 46 Prozent; im Jahr 2013: 39 Prozent) sowie einen Barcode-Scanner (im Jahr 2014: 42 Prozent; im Jahr 2013: 36 Prozent) verwenden, um zusätzliche Informationen über die Produkte und die Angebote abzurufen.

Bodo Griehl, der Accountmanager und Projektleiter bei der Webfrager GmbH, erklärte, dass daraus neue Potenziale sowohl für den stationären als auch für den digitalen Einzelhandel resultieren.

Weitere Ergebnisse zu der Studie “Mobile Internet-Nutzung 2014” sind über https://www.nordlight-research.com/de/ erhältlich.

Das Unternehmen DerKeiler GmbH hat am 16. Juni 2016 die App „Achtung Pleite“ für Android und iOS veröffentlicht. Diese App weist auf die Privatpersonen und die Unternehmen hin, die sich in der Insolvenz befinden.

Das Dienstprogramm, welches im Google Play Store und im App Store zu einem einmaligen Preis in Höhe von 2,99 Euro erhältlich ist, zeigt über 1 Million Schuldner in der Privat- und Firmeninsolvenz aus ganz Deutschland und stellt die Suchergebnisse auf einer Deutschlandkarte dar. Auf diese Weise haben die Privatpersonen, die Onlinehändler, die Handwerker, die Immobilienmakler, die Dienstleister sowie die Klein- und Großunternehmen die Möglichkeit, sich über den Schuldenstand der Personen in ihrem Umfeld zu informieren.

Ulrich Keil, der Geschäftsführer des Unternehmens DerKeiler GmbH, erklärte, dass gerade die Handwerker und die kleineren Betriebe hiervon profitieren werden, da mit dieser App innerhalb von Sekunden nachgeschaut werden kann, ob der Auftraggeber zahlungsunfähig ist. Die Schuldner kann man über die Suchfunktion finden. Es besteht die Möglichkeit, nach dem Namen, der Straße, dem Ort und dem Stadtteil zu suchen. Die Daten und die dazugehörigen Dokumente stammen von den jeweiligen Insolvenzgerichten und werden von dem Unternehmen DerKeiler GmbH aufbereitet und in der App dargestellt.

Die weiteren Informationen finden Sie hier: https://insolvex.de/index.html.

Je stärker seitens der digitalen Transformation an den Grundfesten der Unternehmen gerüttelt wird, desto lauter erklingt der Ruf nach mehr Agilität und Innovationsfähigkeit. Das hat zur Folge, dass die Teamarbeit erneut stärker in den Blickpunkt der Unternehmenslenker rückt: Wie beispielsweise PAC und Damovo Deutschland GmbH &. Co. KG, die Anbieter für Unified Communications and Collaboration (UCC)-Lösungen, in einer Spotlight-Analyse darlegen, besteht die Möglichkeit, dass der Umsetzungserfolg von Innovationen deutlich verbessert werden kann, wenn in dem Unternehmen eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelingt.

Die Studie „Baustelle Kulturwandel: Mit Teamarbeit zur digitalen Transformation“ identifiziert fünf Handlungsfelder, auf denen seitens der Führungskräfte die technischen und die organisatorischen Rahmenbedingungen für eine kollaborative Unternehmenskultur realisiert werden müssen. Welche das genau sind, wird durch die folgende Checkliste der Firma Damovo Deutschland GmbH & Co. KG aufgezeigt.

Die Checkliste für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den virtuellen Teams:

  1.  Wird seitens des Top-Managements die agile Projektvorgehensweise und die selbstorganisierende Zusammenarbeit in den virtuellen Teams unterstützt?
  2. Nimmt das Top-Management seine virtuelle Führungsrolle ernst? Wird seitens der Manager eine aktive Nutzung der diesbezüglich vorgesehenen Anwendungen demonstriert?
  3. Gehören die Collaboration-Aktivitäten zu den produktiven Zeiten? Werden die Produktivzeiten mit einem realistischen Anteil von etwa 30 Prozent für die Kommunikation und die Zusammenarbeit kalkuliert?
  4. Wird bei der Implementierung der Conference- und Filesharing-Anwendungen eine übergeordnete Strategie verfolgt, um den technologischen Wildwuchs zu vermeiden? Lassen sich die eingesetzten Tools unkompliziert miteinander verbinden?
  5. Verfügen die Mitarbeiter über eine ausreichende Fortbildung bezüglich des sicheren Umgangs mit den verschiedenen Anwendungen und den technischen Werkzeugen? Stehen diesen genügend mobile Geräte für ein effizientes Projektmanagement zur Verfügung?

Diese Checkliste stellt einen Auszug aus der Spotlight-Analyse „Baustelle Kulturwandel: Mit Teamarbeit zur digitalen Transformation“ dar.

Die Systemingenieure stehen derzeit hinsichtlich der immer komplexer werdenden technischen Systeme vor großen Herausforderungen. Auf der einen Seite müssen diese nämlich die von dem Kunden gewünschten Funktionalitäten frühzeitig in den Entwicklungszyklus einfließen lassen. Auf der anderen Seite sollen diese die Design-Synthese und die Überprüfung des Systems realisieren. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das gesamte Produkt aus der Hardware, der Software und der Elektronik im Blick zu haben.

Hinsichtlich dieser herausfordernden Tätigkeit wurde die gegenwärtig vorgestellte neue Release AMUSE 2.0 individualisiert. Daniel Siegl, der Geschäftsführer der Firma LieberLieber Software GmbH aus Wien, hat erklärt, dass AMUSE 2.0 den komplexen Prozess der Softwareerstellung für die technischen Systeme bereits in der Designphase unterstützt, wodurch die Projekte wesentlich zielsicherer und preiswerter werden. Gerade hinsichtlich der immer komplexer werdenden Systemdesigns ist es von großer Bedeutung, die Möglichkeit zu haben, auch ein komplexes Verhalten übersichtlich zu simulieren und zu testen.

Die transparente Umsetzung der Kundenanforderungen

AMUSE 2.0 (Advanced Modeling UML Simulation & Execution) ist eine Erweiterung des Modeling-Tools “Enterprise Architect” der Firma SparxSystems Ltd, welches von den meisten der TOP 500 Unternehmen Europas verwendet wird. Zu den Aufgaben von AMUSE 2.0 zählen das Ausführen und das Simulieren von den UML-Zustandsautomaten und den Aktivitätsdiagrammen. Die neue Release AMUSE 2.0 erfüllt auch den FUML-Standard der Object Management Group (OMG) zur semantisch richtigen Ausführung von Aktivitätsdiagrammen. Ferner hat Daniel Siegl erläutert, dass der Firma LieberLieber Software GmbH die Anforderungen der Embedded-System-Ingenieure aus den täglichen Gesprächen bekannt sind und diese demnach viele Wünsche in die neue Release integriert hat. Diese Einbindung wird dadurch verstärkt, dass die registrierten Kunden im Rahmen ihres Vertrages die Möglichkeit haben, kontinuierlich Verbesserungswünsche bekanntzugeben und auch zu sehen, ob diese bereits realisiert wurden. Zu dem zentralen Wunsch der Nutzer gehörte beispielsweise die Überarbeitung der Programmoberfläche, was zu einer grundlegenden Modernisierung der Graphical User Interface (GUI) geführt hat. Weiterhin hat Daniel Siegl ausgeführt, dass ausschließlich aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Kunden der Firma LieberLieber Software GmbH die Möglichkeit besteht, ein Produkt auf diesem Niveau zur Verfügung zu stellen!

Die automatisierte Fehlerbehebung

Aufgrund der Tatsache, dass die Komplexität der Modelle in der Entwicklung rasant zunimmt, erhöht sich ebenso die Gefahr, das System fehlerhaft zu konstruieren. AMUSE 2.0 hilft diesbezüglich mithilfe von seinen erweiterten Validierungsregeln schnell und teilweise automatisiert. Es besteht die Möglichkeit, dass bereits in der Testphase beliebig viele Abstraktionsebenen simuliert, verändert und qualifiziert werden können. Ferner ist es jetzt ebenfalls möglich, die Zustandsautomaten und die Aktivitätsdiagramme miteinander kommunizieren zu lassen. Hierbei werden die Fehler in der Business- bzw. Applikationslogik weitgehend aufgedeckt und die kostenintensive Fehlerbehebung während der Programmierung entfällt. Des Weiteren hat Daniel Siegl erläutert, dass die Firma LieberLieber Software GmbH in der neuen Release beispielswiese für zwei Dutzend häufig auftretende Fehler eine automatische Korrektur vorgesehen hat, und dass der Entwickler entscheiden kann, ob er diese Hilfestellung wahrnehmen oder eine eigene Lösung suchen möchte. Wenn beispielsweise bei den verknüpften Elementen ein Element gelöscht oder umbenannt wird, dann erkennt das System, dass diesbezüglich eine Verknüpfung abhandenkommen würde und repariert diesen Fehler in Rücksprache mit dem Entwickler.

Die Diagramme werden zum Laufen gebracht

Damit der Ablauf des Systems ungestört erarbeitet werden kann, werden in AMUSE 2.0 Modelle ausgeführt und im Diagramm veranschaulicht. Hierbei ist es oftmals erforderlich, mehrere Diagramme gleichzeitig laufen zu lassen. Diesbezüglich wurde für die neue Release eine eigene Lösung entwickelt, die über die notwendige Performance verfügt. Ferner hat Daniel Siegl erklärt, dass es jetzt möglich ist, bis zu acht Diagramme gleichzeitig ablaufen zu lassen, und dass dies die Anwender bei der Beurteilung komplexer Szenarios unterstützt, die gegenwärtig immer häufiger eingesetzt werden. Der Entwickler erkennt somit, was sich in den Systemen ereignet und hat die Möglichkeit, die Simulation jederzeit anzuhalten und die Änderungen durchzuführen. Das System dokumentiert die Abläufe, die sodann in Excel einer Analyse unterzogen werden können. Dadurch wird das Erkennen kritischer Schwellenwerte oder logischer Fehler erleichtert. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Protokoll an andere Entwickler – zur gemeinsamen Diskussion von Verbesserungsideen – zu übermitteln.

Eine Studie des ECC Handel hatte im Jahr 2010 das Potenzial von Prepaid-Zahlungsverfahren analysiert.

Aufgrund der steigenden Bedeutung des Online-Handels sind die Online-Shop-Betreiber immer mehr gefordert, den Konsumenten sichere und einfache Zahlungslösungen zur Verfügung zu stellen. Sollte der Kunde keine Zahlungsmöglichkeit finden, die seinen Vorstellungen entspricht, ist es höchstwahrscheinlich, dass er den Bestellvorgang abbricht. Aufgrund dessen wurden neue Zahlungsmittel speziell für das Internet entwickelt. Eine Form dieser neuen Zahlungsmittel stellen die Prepaid-Zahlungsmittel dar. Durch diese wird eine einfache, schnelle und sichere Bezahlung im Internet ermöglicht. Hierbei müssen keine Bank- oder Kreditkartendaten angegeben werden, weshalb diese Zahlungsformen auch eine Alternative für die Kunden, die keine Kreditkarte besitzen, darstellen. Diese Studie des ECC Handel, die mit der Unterstützung von Cash-Ticket durchgeführt wurde, analysierte das Potenzial dieses Zahlungsmittels.

Drei Viertel der Online-Händler, die gegenwärtig noch keine Prepaid-Zahlungsverfahren in ihrem Warenkorb zur Verfügung gestellt hatten, konnten sich vorstellen, dies zukünftig zu realisieren. Das Ziel dieser Studie war es, die Nutzung, die Anforderungen, die Zufriedenheit und die Hemmnisse bezüglich der Prepaid-Lösungen aus der Händlersicht zu betrachten.

Es existieren jedoch nur wenige E-Commerce-Frameworks, die standardmäßig über eine derartig enorme Bandbreite an Features verfügen wie die Shopware. Hierbei ist jedoch nicht nur die Flexibilität der Software selbst von großer Bedeutung, sondern es sind ebenso die Integrationsmöglichkeiten wichtig, die die Software für die externen Softwarelösungen von Drittanbietern zur Verfügung stellt.

Mit dem gezielten Shopware-CRM die Kunden im Blick haben

Als Shopware-Dienstleister für Deutschland und Shopware-Agentur für die Schweiz sind der SRT GmbH die hohen Ansprüche, die die Unternehmen diesbezüglich stellen, bekannt. Entsprechend bietet die SRT GmbH für die unterschiedlichsten Bereiche des E-Commerce professionelle Lösungen an. Insbesondere das Customer-Relationship-Management (CRM) – im klassischen Sprachgebrauch auch als Kundenpflege bezeichnet – stellt eine der Stärken von Shopware dar. Denn durch die verschiedensten Schnittstellen und Tracking-Möglichkeiten lassen sich das Verhalten und die Verweildauer der Kunden auf den Seiten optimal darstellen und analysieren. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden mittels dem zielgerichteten Shopware-CRM zu perfektionieren und eine aktive Kundenpflege zu betreiben.

Geeignete Lösungen für sämtliche Unternehmen

Die Gewinnung von Neukunden und das Erhalten von Bestandskunden sind auch im E-Commerce von sehr großer Bedeutung. In der Funktion des Shopware-Solution-Partners bietet die SRT GmbH Ihnen die Möglichkeit, das Shopware-CRM zielgerichtet einzusetzen, um diese Ziele zu erreichen. Hierbei wird nicht nur auf die bereits in der Shopware integrierten Möglichkeiten zurückgegriffen, sondern es werden ebenso gerne externe CRM-Lösungen, wie etwa Salesforce oder SugarCRM, an Ihre Shopware-Installation angeknüpft. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, von den vorhandenen Prozessen weiterhin Gebrauch zu machen, während zeitgleich die neuen Möglichkeiten der Kundenbindung geschaffen werden.

Angesichts der langjährigen Erfahrung mit der Shopware und dem CRM stellt die SRT GmbH Ihnen umfassende Informationen und Lösungen zu den unterschiedlichsten Teilbereichen des CRM zur Verfügung, sodass Sie stets eine – an Ihre Bedürfnisse angepasste – Gesamtlösung erhalten.

Das eingesetzte Kapital muss sich rentieren.

Die SRT GmbH erklärt, welche Möglichketen Sie haben, Ihren Return on Investment (ROI) im E-Commerce mit einigen einfachen Schritten zu verbessern.

Für die Unternehmer sind die verschiedenen Kennzahlen von großer Bedeutung. Mit dem Return on Investment (ROI) steht eine unkomplizierte und dennoch mächtige Kontrollmöglichkeit zur Verfügung, um den Einsatz der eigenen Mittel zu perfektionieren und zu kontrollieren. Insbesondere das Budget im Bereich der Zahlungsmethode Pay-per-Click (PPC) sollte sinnvoll und vor allem zielgerichtet eingesetzt werden, da dieses über einen großen Einfluss auf die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit eines E-Commerce-Unternehmens verfügt.

Diesbezüglich werden einige Tipps und Möglichkeiten dargelegt, um die Qualität der Besucher auf Ihrer Seite zu verbessern, die Sie über Ihre PPC-Kampagnen erreichen:

  • Wählen Sie die Keywords, die funktionieren
    Durch die verschiedenen Tests und Reports von Plattformen, wie beispielsweise Google AdWords, können Sie mühelos herausfinden, mit welchen Keywords die Menschen Ihren Online-Shop gefunden haben. Erfassen Sie ausschließlich die effektivsten und die vielversprechendsten Keywords und schließen Sie die übrigen Keywords für die Anzeigenschaltung explizit aus. Die Keywords, die keinen Umsatz generieren, stellen eine Geldverschwendung dar.
  • Bezahlen Sie nicht für die Platzierungen, die Sie nicht benötigen
    Selbstverständlich ist das Ranking der Webseite und der E-Commerce-Plattform von großer Bedeutung. Wenn Sie jedoch bereits ein hohes organisches Ranking für ein Keyword erreicht haben, wieso sollten Sie sodann viel Geld ausgeben, nur um mit Ihrer Anzeige noch einmal unmittelbar darüber in Erscheinung zu treten? Sie müssen nicht an erster Stelle stehen, wenn Sie von genügend Besuchern dennoch ausfindig gemacht werden können und diese in Ihrem Shop einkaufen.
  • Schließen Sie einige Begriffe aus
    Falls Sie ausschließlich Damenschuhe verkaufen, sollten Sie bereits frühzeitig sämtliche User ausschließen, die an Ihrem Portfolio nicht interessiert sind. Die negativen Keywords können eingesetzt werden, um etwa die Anzeigenschaltung bei den Keywords, wie beispielsweise “Herrenschuhe” oder “Kinderschuhe”,  zu unterbinden. Auf diese Weise erhöhen Sie die Conversion Rate und bewirken eine Erfolg versprechende und zielgerichtetere Werbung.
  • Machen Sie es den Besuchern leicht, zu Kunden zu werden
    Diejenigen, die Ihre Seite besuchen, sollten schnellstmöglich das finden, wonach diese gesucht haben. Durch einen gut aufgebauten Shop wird dies für die Kunden enorm erleichtert. Diejenigen, die nach Badewannen suchen, sollten nach einem Klick auf Ihre Anzeige nicht auf der Startseite Ihres Online-Shops ankommen, sondern – sofern Sie nicht ausschließlich Badewannen verkaufen – auf der entsprechenden Kategorieseite für die Badewannen. Andernfalls riskieren Sie, dass sich Ihr potenzieller Kunde in Ihrer Navigationsstruktur verliert oder von den auf Ihrer Startseite präsentierten Artikeln nicht angesprochen fühlt.
  • Finden Sie heraus, auf welche Weise Ihre Kunden einkaufen
    Beobachten Sie jedoch nicht nur den Markt, sondern ebenso das Verhalten Ihrer Kunden. Die SRT GmbH unterstützt Sie bei dieser Tätigkeit gerne mit den entsprechenden Tools und ihrer Erfahrung. Falls Ihre Kunden vorrangig die Mobilgeräte zum Einkaufen nutzen, sollte Ihr Shop unbedingt über ein Responsive Webdesign verfügen. Die SRT GmbH kann dieses unabhängig von dem von Ihnen verwendeten E-Commerce-Framework – Magento, Shopware, Hybris und viele andere Systeme – gerne für Sie konzipieren und realisieren.
  • Testen, Testen und nochmals Testen
    Im E-Commerce besteht die die Möglichkeit, viele Daten unkompliziert und schnell zu erheben. Aufgrund dessen sollten Sie die verschiedenen Werbemethoden, Layouts und ebenso die verschiedenen Strategien ausprobieren, bis Sie die perfekte Lösung für Ihren Shop gefunden haben. Die Fakten können Sie durch die verschiedenen Tracking-Optionen unkompliziert ermitteln.