Amazon und Snapchat jetzt im Duo?

Der Internetriese amazon und die Plattform für Social Media Snapchat haben sich zusammengetan. Für User der beiden Unternehmen bedeutet das, dass sie ab sofort über die Kamera in ihrem Smartphone ein Produkt scannen können. Nach dem Scannen werden ihnen dann die passenden Produkte aus amazons Angebot angezeigt. Um diese Funktion zu nutzen, müssen User bei Snapchat registriert und während dem Vorgang eingeloggt sein.

Produkte scannen, um sie dann bei amazon zu kaufen
Die neue Funktion, welche in die Social Media Plattform integriert wird, soll recht simpel funktionieren und daher für jedermann intuitiv nutzbar sein. Über die Kamera des Smartphones kann innerhalb Snapchats der Barcode eines Produkts eingescannt werden – das Prinzip funktioniert wie das Scannen an der Supermarktkasse. Nach diesem Vorgang wird ein Fenster geöffnet, welches das Suchergebnis anzeigt. Gefunden werden ausschließlich solche Produkte, die aktuell auf der Website amazon verfügbar sind. Bereitgestellt wird den Usern neben einem Bild auch der Name, der Preis und die entsprechenden User-Bewertungen, sofern diese vorhanden sind. Falls es kein exaktes Äquivalent für das eingescannte Produkt gibt, wird ein möglichst ähnliches Produkt gesucht. Mit einem einzigen Klick gelangen User dann direkt zum Produkt und können dieses über den Onlineshop kaufen oder es zur Wunschliste hinzufügen.

Finanzielle Gegebenheiten noch unklar
Das Unternehmen Snap steht offiziell hinter der Internetseite Snapchat. Öffentlich wollte sich der Konzern Snap nicht zu den finanziellen Konditionen äußern, welche es mit dem neuen Partner amazon vereinbart hat. Experten vermuten, dass das Unternehmen eine Provision aus dem Verkaufserlös bzw. einen geringen Anteil aus dem Gewinn von amazon erhält. Andere spekulieren, ob Snap gar keinen finanziellen Vorteil aus der Partnerschaft zieht und die Aktion lediglich zu Marketingzwecken für den eigenen Dienst nutzt. Vielleicht soll den Usern lediglich ein höherer Nutzen bereitgestellt werden, damit der Dienst attraktiver wird und neue Kunden anlockt. Das wäre in Anbetracht sinkender Nutzerzahlen durchaus denkbar.

24.09.2018
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